Die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA wird die Finanzberichterstattung ab 1. Januar 2017 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) vornehmen. Ab diesem Zeitpunkt wird das Unternehmen nicht mehr in US-Dollar berichten, sondern in Euro. Die Berichterstattung gemäß US-GAAP wird ab 2017 eingestellt.

Als börsennotiertes Unternehmen mit Sitz in der Europäischen Union ist Fresenius Medical Care verpflichtet, den Konzernabschluss nach IFRS in Euro unter Anwendung von § 315a Handelsgesetzbuch (HGB) zu veröffentlichen.

Zusätzlich musste Fresenius Medical Care bislang nach US-GAAP bilanzieren. Grund dafür war ein Pooling Agreement, das mit Beschluss der diesjährigen Hauptversammlung der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA geändert wurde. Das Unternehmen kann künftig wählen, ob es der US-Börsenaufsicht nach US-GAAP oder IFRS berichtet. Im Sinne größtmöglicher Effizienz der Finanzberichterstattung wird Fresenius Medical Care diese mit Beginn des Geschäftsjahres 2017 nach IFRS vornehmen.

Für das Geschäftsjahr 2016 wird Fresenius Medical Care noch wie bisher sowohl nach US-GAAP als auch IFRS berichten.

Aus der Umstellung der Rechnungslegung ergeben sich keine Änderungen für das Sponsored Level 2 American Depository Receipt (ADR)-Programm der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA in den USA. Die ADRs werden weiterhin unter dem Ticker FMS US an der Börse New York gehandelt.

Zwischen den Finanzkennzahlen nach IFRS und US-GAAP gab es bei Fresenius Medical Care in den vergangenen Jahren nur geringfügige Abweichungen. Aus der Umstellung auf IFRS werden daher keine wesentlichen Effekte erwartet. Historische Kennzahlen sowie eine Überleitungsrechnung sind auf der Investor Relations Website dargestellt.