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26. Januar 2017

Gericht zu Klage von Patientenvertretern und Dialysebetreibern in USA: Geplante CMS-Verordnung bleibt weiter außer Kraft

Die geplante Verordnung der US-Gesundheitsbehörde CMS (Centers for Medicare und Medicaid) über finanzielle Zuschüsse zur Krankenversicherung von bedürftigen Dialysepatienten bleibt außer Kraft. Eine entsprechende einstweilige Verfügung hat das zuständige US-Gericht am Mittwoch erlassen, nachdem Patientenvertreter und Dialyseanbieter, darunter Fresenius Medical Care, in den USA gegen die Verordnung Klage eingereicht hatten.

Am 12. Januar hatte das Gericht das Inkrafttreten der Verordnung für zunächst 14 Tage ausgesetzt. Die nun erlassene einstweilige Verfügung bleibt für unbestimmte Zeit bestehen, solange das Gericht diese nicht ändert.

Die Verordnung hätte – vereinfacht gesagt – verhindert, dass bedürftige Dialysepatienten einen über das Minimum hinausgehenden Krankenversicherungsschutz erwerben können, wenn sie von gemeinnützigen Organisationen wie dem American Kidney Fund Zuschüsse zur Finanzierung ihres Versicherungsbeitrags erhalten. Dialysepatienten würden damit schlechter gestellt als andere Patientengruppen.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit mehr als 2,8 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.579 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 306.366 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

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