971 Hobbysportlerinnen und -sportler haben am gestrigen Sonntag beim zehnten Gesundheitswochen-Triathlon teilgenommen. Damit stellten sich so viele Teilnehmer wie noch nie der Herausforderung, 200 Meter zu schwimmen, zwölf Kilometer Rad zu fahren und drei Kilometer zu laufen. Das Ziel erreichten bei idealen Witterungsbedingungen am Ende alle, ob als sportlich ambitionierte Einzelkämpfer oder als fröhlich plaudernde Gruppe. Dabei blieben alle Teilnehmer von größeren Blessuren verschont.

Traditionell setzt sich Fresenius mit dem Breitensportereignis für einen guten Zweck ein. In diesem Jahr kooperierte das Unternehmen erstmals mit Schulen aus Bad Homburg und der näheren Umgebung: Schülerinnen und Schüler, die sich im Vorfeld über ihre jeweilige Schule angemeldet hatten, starteten kostenfrei. Zusätzlich spendete Fresenius die pro Teilnehmer üblicherweise fällige Startgebühr von 10 Euro für Schulprojekte. Über mehr als 1.000 Euro konnte sich so beispielsweise das Kaiserin-Friedrich-Gymnasium in Bad Homburg freuen. Insgesamt spendete Fresenius rund 2.500 Euro an vier Schulen aus Bad Homburg und Oberursel.

Im Vordergrund standen der Spaß und die sportliche Betätigung, weshalb auf eine Zeitmessung ebenso verzichtet wurde wie auf eine offizielle Siegerehrung. Auch das trockene und nicht zu heiße Wetter trug zur hervorragenden Stimmung bei. Für die insgesamt rund 90 Helfer gab es viel Lob. Ebenso für das Organisationsteam, das sich erneut bemüht hatte, alle Wünsche der Teilnehmer zu erfüllen, sei es eine spezielle Startnummer oder eine besonders frühe oder späte Startzeit.

Angesichts des idealen Triathlon-Wetters hatten sich am Sonntag im Seedammbad noch rund 70 Freizeitsportler nachgemeldet. Den Startschuss für die ersten Teilnehmer gab um 10 Uhr der Bad Homburger Oberbürgermeister Alexander Hetjes. Die weiteren Schwimmer folgten dann im Zehn-Minuten-Takt. Kaum hatten sie das Becken wieder verlassen, hieß es schon: Abtrocknen, umziehen, Sachen zusammenpacken, Helm aufsetzen und ab auf die 12-Kilometer-Radstrecke durch den Hardtwald. Auf der abschließenden Laufstrecke durch den Kurpark galt dann für alle nochmals „Zähne zusammenbeißen“. Der Zieleinlauf am Elisabethenbrunnen wurde musikalisch von der Band „Windstärke 12“ untermalt. Die Hobbysportler konnten sich mit Kurquellwasser, frischem Obst und Müsliriegeln erfrischen und bis in die Abendstunden Erfahrungen austauschen. Außerdem gab es für jeden Teilnehmer ein heiß begehrtes Finisher-T-Shirts als Anerkennung für die zuvor gezeigten Leistungen. Die kleinen Gäste freuten sich über eine Hüpfburg und Kinderschminken.

Der Gesundheitswochen-Triathlon wird alle zwei Jahre vom Gesundheitskonzern Fresenius, der Stadt Bad Homburg sowie der Kur- und Kongreß GmbH veranstaltet. Viele Teilnehmer kündigten schon jetzt an, 2019 wieder mit dabei sein zu wollen. Fresenius-Veranstaltungsleiterin Daniela Hegemann zog auch in diesem Jahr eine positive Bilanz: „Es ist toll zu sehen, dass das Teilnehmerfeld so angewachsen ist. Durch die Beteiligung der Schulen hatten wir viele neue und junge Teilnehmer, aber es gab auch genauso viele ältere und vertraute Gesichter. Neben den Hobbysportlern sind auch einige Profis an den Start gegangen. Alle durften in ihrem Tempo laufen und waren mit Spaß und Begeisterung bei der Sache. Und genauso muss es sein. Hoffentlich auch noch bei den nächsten zehn Veranstaltungen.“