Fresenius Group Overview

22. April 2018

Fresenius Medical Care bestätigt das Wachstumsziel für das Konzernergebnis, passt das Wachstumsziel für den Umsatz für 2018 an und veröffentlicht vorläufige Ergebnisse für das 1. Quartal

  • Angepasstes Ziel für das währungsbereinigte Umsatzwachstum im Jahr 2018 von 5 bis 7 % (bisher rund 8 %) insbesondere aufgrund von geringerer Dosierung von Kalzimimetika
  • Wachstumsziel für das berichtete währungsbereinigte Konzernergebnis von 13 bis 15 % für 2018 bestätigt
  • Vorläufige indikative Ergebnisse des ersten Quartals 2018 durch starke negative Währungseffekte und Einmaleffekt im Vorjahr beeinflusst

Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care, sagte: „Das erste Quartal war beeinflusst durch eine Verlagerung von Kalzimimetika von unserem Apothekengeschäft in das Dialysedienstleistungsgeschäft in den USA. Eine schneller als erwartete Reduzierung der Dosierung dieser Medikamente in einem kontrollierten Klinikumfeld wirkt sich negativ auf das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2018 aus. Basierend auf unserem soliden Kerngeschäft und der erwarteten Entwicklung des Ergebniswachstums bestätigt das Unternehmen sein Wachstumsziel für das Konzernergebnis für 2018.“

Klinische Einführung von Kalzimimetika wirkt sich auf Umsatzwachstum 2018 aus

Durch die Einführung von Parsabiv als injizierbares Kalzimimetikum in den USA hat sich die entsprechende Erstattung für Medicare Patienten von Teil D auf Teil B verlagert. Dies hat zu einem Umsatzrückgang im Apothekengeschäft und einem unter den Erwartungen liegenden Umsatzanstieg im Dialysedienstleistungsgeschäft geführt. Ursächlich dafür ist eine geringer als erwartete Dosierung der Kalzimimetika. Diese Medikamente verabreicht Fresenius Medical Care den Patienten in einer effizienten und effektiven Art und Weise nun in einer kontrollierten Klinikumgebung. Das Unternehmen stellt dabei über alle Medikamentenklassen hinweg die Behandlungsqualität und die Gesamtkosten für die Gesundheitssysteme in den Mittelpunkt seiner Aktivitäten.

Vorläufige indikative Kennzahlen (IFRS) für das erste Quartal 2018, im Vergleich zum ersten Quartal 2017 bereinigt um IFRS 15

Euro Mio.
 Q1 2018
Wachstum
 Wachstum wb1
 Umsatz  3.976 (10 %)
2 %
 Umsatz Q1 2017 bereinigt um die "KV-Einigung"2
 3.976 (8 %)
4 %
 Operatives Ergebnis (EBIT)
497
(24 %)
(15 %)

 Operatives Ergebnis (EBIT) bereinigt um die Bewertung
der aktienbasierten Vergütung bei Sound Physicians3

und bereinigt um die  "KV-Einigung" in Q1 20172

 510



510
 (22 %)



(8 %)
 (13 %)



3 %
 Konzernergebnis4  279 (10 %)
 0 %
 Konzernergebnis bereinigt um Bewertung
der aktienbasierten Vergütung bei Sound Physicians3

und vor Sondereinflüssen
("KV-Einigung2, US-Steuerreform)
 292


244
 (5 %)


(2 %)
 5 %


8 %

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung im Anhang.

1wb = währungsbereinigt
2Effekte aus der Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen („KV-Einigung“)
3Initiale Höherbewertung der aktienbasierten Vergütung bei Sound durch den Verkauf von Sound
4Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Vorläufige Ergebnisse für das erste Quartal 2018

Der Umsatz im ersten Quartal 2018 wurde stark durch Wechselkurseffekte, den erwarteten Rückgang im Versorgungsmanagement in Nordamerika und den positiven Einmaleffekt im ersten Quartal 2017 beeinflusst. Der Umsatz lag mit 3.976 Mio. Euro unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Bereinigt um die Effekte aus der IFRS15 Implementierung und währungsbereinigt stieg der Umsatz um 2 %, ohne die „KV-Einigung“ im ersten Quartal 2017 betrug das Wachstum 4 % währungsbereinigt.

Das operative Ergebnis (EBIT) lag im ersten Quartal 2018 bei 497 Millionen Euro. Bereinigt um den Effekt aus der Höherbewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians im Zusammenhang mit dem Verkauf von Sound Physicians sowie bereinigt um den positiven Effekt aus der „KV-Einigung“ im ersten Quartal 2017 stieg das operative Ergebnis währungsbereinigt um 3 %.

Das Konzernergebnis1 für das erste Quartal 2018 war mit 279 Mio. Euro währungsbereinigt stabil. Bereinigt um den Effekt aus der Höherbewertung des aktienbasierten Vergütungsprogramms von Sound Physicians und den Effekt aus der US-Steuerreform im Jahr 2018 sowie bereinigt um den positiven Effekt der „KV-Einigung“ im ersten Quartal 2017 lag das Konzernergebnis währungsbereinigt um 8 % über dem Vorjahreswert.

1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Ausblick 2018

Insbesondere wegen der Änderungen bei den Kalzimimetika erwartet Fresenius Medical Care im Geschäftsjahr 2018 ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 7 % (bisher: rund 8 %). Das Unternehmen erwartet weiterhin einen berichteten währungsbereinigten Anstieg des Konzernergebnisses von 13 bis 15 %.

Der Ausblick für 2018 basiert auf den Geschäftszahlen für 2017, bereinigt um die Effekte aus der IFRS 15 Implementierung, und schließt Effekte aus wesentlichen Transaktionen wie dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und dem Verkauf von Sound Physicians aus.

Veröffentlichung und Telefonkonferenz

Fresenius Medical Care wird die detaillierten Ergebnisse des ersten Quartals 2018 wie geplant am 3. Mai um 7 Uhr MESZ veröffentlichen. Am selben Tag findet um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live auf der Website von Fresenius Medical Care verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen, von denen sich weltweit etwa 3,2 Millionen Patienten regelmäßig einer Dialysebehandlung unterziehen. In einem Netz aus 3.752 Dialysezentren betreut das Unternehmen weltweit 320.960 Dialysepatienten. Fresenius Medical Care ist zudem der führende Anbieter von Dialyseprodukten wie Dialysegeräten und Dialysefiltern. Im Bereich Versorgungsmanagement baut das Unternehmen sein Angebot zusätzlicher medizinischer Dienstleistungen rund um die Dialyse aus. Fresenius Medical Care ist an der Börse Frankfurt (FME) und an der Börse New York (FMS) notiert.

Weitere Informationen im Internet unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen.
Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts-, und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.