Fresenius Group Overview

31. Juli 2018

Fresenius bestätigt nach starkem zweiten Quartal Wachstumsziele – Konzernergebnis weiter gestiegen – EBIT-Ausblick für Fresenius Kabi angehoben

2. Quartal 2018:

  • Umsatz: 8,4 Mrd € (-2 %, +5 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 1.145 Mio € (-3 %, +2 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 1.182 Mio € (0 %, +5 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 472 Mio € (+3 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 499 Mio € (+9 %, +12 % währungsbereinigt)

1. Halbjahr 2018:

  • Umsatz: 16,5 Mrd € (-2 %, +6 % währungsbereinigt1)
  • EBIT2: 2.199 Mio € (-8 %, -2 % währungsbereinigt)
  • EBIT2 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 2.271 Mio € (-5 %, +1 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3: 922 Mio € (+1 %, +7 % währungsbereinigt)
  • Konzernergebnis2,3 (exkl. Biosimilars-Geschäft): 975 Mio € (+6 %, +12 % währungsbereinigt)

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Aufsatzbasis Q2/17: 8.401 Mio €; H1/17: 16.624 Mio €)
2 Vor Sondereinflüssen (d.h. Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care)
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.




Konzernausblick1 für 2018 bestätigt

Fresenius bestätigt den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt um 5 bis 8 %2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt um 6 bis 9 % steigen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt um ~10 bis 13 % steigen.

Fresenius erwartet die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA6 bis zum Jahresende 2018 weiter zu reduzieren.

6 % währungsbereinigter Umsatzanstieg7

Der Konzernumsatz sank um 1 %7 (stieg währungsbereinigt um 6 %7) auf 16.503 Mio €
(1. Halbjahr 2017: 16.894 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Akquisitionen/ Desinvestitionen trugen netto 2 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen negativen Einfluss von 7 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Abwertung des US-Dollars und des chinesischen Yuan gegenüber dem Euro. Im 2. Quartal 2018 blieb der Konzernumsatz nahezu unverändert7 (stieg währungsbereinigt um 5 %7) bei 8.382 Mio € (2. Quartal 2017: 8.532 Mio €). Das organische Wachstum lag bei 4 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 1 % zum Umsatzanstieg bei.

1 Ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement
2 Basis 2017 adjustiert um IFRS 15 Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio € bei Fresenius Medical Care)
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4 Basis 2017: 1.804 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
5 Basis 2017: 1.847 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen
6 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln
7 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis H1/17: 16.624 Mio €; Basis Q2/17: 8.401 Mio €)


7 % Konzernergebnisanstieg1,2 zu konstanten Wechselkursen

Der Konzern-EBITDA2 fiel um 6 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 2.912 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.098 Mio €). Der Konzern-EBIT2 verringerte sich um 8 % (währungsbereinigt: -2 %) auf 2.199 Mio € (1. Halbjahr 2017: 2.393 Mio €). Die Vorjahresperiode war durch einen Einmaleffekt stark positiv beeinflusst. So trug die Vergütungsnachzahlung für Behandlungen von US-Kriegsveteranen („VA-Nachzahlung“) 91 Mio € zum währungsbereinigten EBIT-Wachstum2 im 1. Halbjahr 2017 bei. Ohne die VA-Nachzahlung stieg der EBIT2 im 1. Halbjahr 2018 währungsbereinigt um 2%. Die EBIT-Marge2 betrug 13,3 % (13,1 % vor IFRS 15; 1. Halbjahr 2017: 14,2 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts fiel um 5% (stieg währungsbereinigt um 1%) auf 2.271 Mio €. Der Konzern-EBIT2 exklusive der VA-Nachzahlung und der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 5%.

Im 2. Quartal 2018 fiel der Konzern-EBIT2 um 3 % (stieg währungsbereinigt um 2 %) auf 1.145 Mio € (2. Quartal 2017: 1.177 Mio €). Die EBIT-Marge2 betrug 13,7 % (13,4 % vor IFRS 15; 2. Quartal 2017: 13,8 %). Der Konzern-EBIT2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg währungsbereinigt um 5%.

Das Zinsergebnis2 lag bei -297 Mio € (1. Halbjahr 2017: -326 Mio €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf Währungseffekte sowie Einsparungen aus Refinanzierungen zurückzuführen.

Die verminderte Konzern-Steuerquote vor Sondereinflüssen von 22,3 % (1. Halbjahr 2017: 28,5?%) ist im Wesentlichen auf die US-Steuerreform zurückzuführen. Im 2. Quartal 2018 betrug die Steuerquote2 23,4 % (2. Quartal 2017: 27,9 %).

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 belief sich auf 556 Mio € (1. Halbjahr 2017: 562 Mio €). Davon entfielen 95 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis1,2 stieg um 1 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 922 Mio € (1. Halbjahr 2017: 916 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 1 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1,66 € (1. Halbjahr 2017: 1,65 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 um 3 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 472 Mio € (2. Quartal 2017: 459 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 stieg um 3 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 0,85 € (2. Quartal 2017: 0,82 €).

Das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 6 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 975 Mio € (1. Halbjahr 2017: 916 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts erhöhte sich um 6 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 1,76 € (1. Halbjahr 2017: 1,65 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 9 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 499 Mio € (2. Quartal 2017: 459 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1,2 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 9 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 0,90 € (2. Quartal 2017: 0,82 €).

Das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen stieg um 20 % (währungsbereinigt: 29 %) auf 1.092 Mio € (1. Halbjahr 2017: 907 Mio €) im Wesentlichen aufgrund der Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei der Fresenius Medical Care. Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen stieg um 20 % (währungsbereinigt: 29 %) auf 1,97 € (1. Halbjahr 2017: 1,64 €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Konzernergebnis1 nach Sondereinflüssen um 45 % (währungsbereinigt: 54 %) auf 652 Mio € (2. Quartal 2017: 450 Mio €). Das Ergebnis je Aktie1 nach Sondereinflüssen stieg um 45 % (währungsbereinigt: 54 %) auf 1,18 € (2. Quartal 2017: 0,81 €).

Investitionen in Wachstum fortgesetzt

Fresenius investierte 831 Mio € in Sachanlagen (1. Halbjahr 2017: 709 Mio €). Dies entspricht 5,0 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 386 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.421 Mio €). Der Vorjahreszeitraum beinhaltet die Akquisition von Quirónsalud.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.


Cashflow-Entwicklung

Der operative Cashflow fiel um 25 % auf 1.256 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.683 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 7,6 % (1. Halbjahr 2017: 10,0 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte bei Fresenius Medical Care in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Zudem wirkten sich Währungsumrechnungseffekte auf die Cashflow-Entwicklung im 1. Halbjahr 2018 negativ aus. Im 2. Quartal 2018 fiel der operative Cashflow um 15 % auf 1.020 Mio € (2. Quartal 2017: 1.207 Mio €) mit einer Marge von 12,2 % (2. Quartal 2017: 14,1 %). Zudem wirkten sich Währungsumrechnungseffekte auf die Cashflow-Entwicklung im 2. Quartal 2018 negativ aus.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie wachsender Investitionen fiel der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden auf 425 Mio € (1. Halbjahr 2017: 998 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden betrug 942 Mio € (1. Halbjahr 2017: -5.645 Mio €).

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur

Die Bilanzsumme des Konzerns stieg um 3 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 54.982 Mio € (31. Dezember 2017: 53.133 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte stiegen um 13 % (währungsbereinigt: 13 %) auf 14.287 Mio € (31. Dezember 2017: 12.604 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte blieben mit 40.695 Mio € (31. Dezember 2017: 40.529 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 1 %).

Das Eigenkapital stieg um 7 % (währungsbereinigt: 6 %) auf 23.269 Mio € (31. Dezember 2017: 21.720 Mio €). Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,3 % (31. Dezember 2017: 40,9 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns blieben mit 18.989 Mio € (31. Dezember 2017: 19.042 Mio €) nahezu unverändert (fielen währungsbereinigt um 1 %). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns fielen um 4 % (währungsbereinigt: -5 %) auf 16.722 Mio € (31. Dezember 2017: 17.406 Mio €) im Wesentlichen aufgrund von Veräußerungserlösen im Versorgungsmanagement.

Der Verschuldungsgrad lag zum 30. Juni 2018 bei 2,801,2 (31. Dezember 2017: 2,841,2). Ohne den Veräußerungserlöse im Versorgungsmanagement betrug der Verschuldungsgrad 3,021,2.

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen, exklusive Akorn und NxStage Transaktionen
2 Vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.



Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care

Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 30. Juni 2018 behandelte Fresenius Medical Care 325.188 Patienten in 3.815 Dialysekliniken. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

  • Q2/2018 deutlich positiv beeinflusst durch Veräußerungen im Versorgungsmanagement
  • 5 % adjustiertes1,2 währungsbereinigtes Umsatzwachstum im 2. Quartal
  • 6 % adjustiertes4,6 währungsbereinigtes Ergebniswachstum im 2. Quartal
  • 22 % währungsbereinigtes Ergebniswachstum auf vergleichbarer Basis4,7 im 2. Quartal

Der berichtete Umsatz von Fresenius Medical Care im 1. Halbjahr 2018 wurde stark durch negative Währungseffekte sowie den erwarteten Rückgang im Apothekengeschäft in Nordamerika beeinflusst. Der Umsatz sank um 9 % (stieg währungsbereinigt um 3 %1) auf 8.189 Mio € (1. Halbjahr 2017: 9.019 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 3 %. Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 9 %. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %. Ohne die VA-Nachzahlung im Vorjahresquartal betrug das währungsbereinigte Wachstum 4 %1.

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 2. Quartal 2017: 4.340 Mio €; Basis 1. Halbjahr 2017: 8.749 Mio €)
2 Exklusive VA-Nachzahlung: Q2/2018: 5 %; H1/2018: 4 %
3 Bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement: Q2/2018: 4 %; H1/2018: -5 %
4 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
5 Bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und dem Effekt aus der US-Steuerreform: Q2/2018: 8 %; H1/2018: -3 %
6 Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und den Effekt aus der US-Steuerreform und bereinigt um VA-Nachzahlung
7 Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. bereinigt um Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und inklusive VA-Nachzahlung

Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 6 % (stieg währungsbereinigt: 5 %1, organisch: 4 %) auf 4.214 Mio € (2. Quartal 2017: 4.471 Mio €). Negative Währungsumrechnungseffekte minderten den Umsatz um 8%. Die Anwendung von IFRS 15 minderten den Umsatz um 3 %.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen (Dialysedienstleistungen und Versorgungsmanagement) sank um 8 %2 (stieg währungsbereinigt um 3 %2) auf 6.594 Mio € (1. Halbjahr 2017: 7.418 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten blieb mit 1.595 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.601 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 6 %).

In Nordamerika sank der Umsatz um 9 %2 (stieg währungsbereinigt um 1 %2) auf 5.746 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.600 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen sank um 9 %2 (stieg währungsbereinigt um 1 %2) auf 5.351 Mio € (1. Halbjahr 2017: 6.182 Mio €). Bereinigt um die VA-Nachzahlung 2017 (98 Mio €) stieg der Umsatz im Gesundheitsdienstleistungsgeschäft währungsbereinigt um 3 %2. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten sank um 5 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 395 Mio € (1. Halbjahr 2017: 418 Mio €).

Der Umsatz außerhalb Nordamerikas stieg um 1 % (währungsbereinigt: 8 %) auf 2.436 Mio € (1. Halbjahr 2017: 2.410 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 1 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 1.243 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.236 Mio €). Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 2 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 1.193 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.174 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Medical Care stieg um 54 % (währungsbereinigt: 68 %) auf 1.898 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.235 Mio €). Der Anstieg ist auf die Veräußerungsaktivitäten im Versorgungsmanagement im 2. Quartal zurückzuführen. Die EBIT-Marge stieg auf 23,2 % (1. Halbjahr 2017: 13,7 %). Bereinigt um die Anwendung von IFRS 15, Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement und die VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg der EBIT währungsbereinigt um 3 %, die EBIT-Marge betrug 13,2 % (1. Halbjahr 2017: 13,2 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 140 % (währungsbereinigt: 162 %) auf 1.401 Mio € (2. Quartal 2017: 583 Mio €). Die EBIT-Marge stieg auf 33,3 % (2. Quartal 2017: 13,0 %). Bereinigt um die Anwendung von IFRS 15 und exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement stieg der EBIT währungsbereinigt um 4 % mit einer EBIT-Marge von 13,5 %.

1 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Basis 2. Quartal 2017: 4.340 Mio €; Basis 1. Halbjahr 2017: 8.749 Mio €)
2 Wachstumsrate adjustiert um IFRS 15 Einführung (Q2/17: -131 Mio €; H1/17: -270 Mio €)

Das Ergebnis1 stieg um 121 % (währungsbereinigt: 141 %) auf 1.273 Mio € (1. Halbjahr 2017: 577 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement, des Effekts aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 7 %. Auf vergleichbarer Basis, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement aber inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 13 %.

Im 2. Quartal 2018 erhöhte sich das Ergebnis1 um 270 % (währungsbereinigt 303 %) auf 994 Mio € (2. Quartal 2017: 269 Mio €). Vergleichbar mit dem Ausblick für das Jahr 2018, d.h. exklusive der Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement, den Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 6 %. Auf vergleichbarer Basis, d.h. bereinigt um Veräußerungsgewinne im Versorgungsmanagement aber inklusive dem Effekt aus der US-Steuerreform und der VA-Nachzahlung im Vorjahr stieg das Konzernergebnis1 währungsbereinigt um 22 %.

Der operative Cashflow betrug 611 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.052 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 7,5 % (1. Halbjahr 2017: 11,7 %). Ursächlich für den Rückgang sind im Wesentlichen zwei Effekte in Nordamerika: Die im Vorjahreszeitraum erhaltene VA-Nachzahlung von ~200 Mio € sowie ein Anstieg der Forderungen durch das Hinzufügen von Kalzimimetika zum gebündelten Dialyse Erstattungsatz von Medicare. Im 2. Quartal 2018 betrug der operative Cashflow 656 Mio € (2. Quartal 2017: 882 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 15,6 % (2. Quartal 2017: 19,7 %).

Fresenius Medical Care bestätigt den Ausblick für 2018 und erwartet ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 5 bis 7 %2 und einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses1 auf vergleichbarer Basis von 13 bis 15%3 und (7 bis 9%4 bereinigtes Ergebniswachstum).

Die Wachstumsziele für 2018 basieren auf den Geschäftszahlen für 2017 und schließen Effekte aus dem geplanten Erwerb von NxStage Medical und Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen von Aktivitäten im Versorgungsmanagement aus.

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
2 Basis 2017: 16.739 Mio € (exklusive IFRS 15 Einführung (-486 Mio €) dem Umsatz von Sound für H2/17 (-558 Mio €))
3 Basis 2017: 1.242 Mio €, H2/17 adjustiert um das Ergebnis von Sound (-38 Mio €); 2018 inklusive positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement
4 Vor Gewinnen im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, VA-Nachzahlung, Kosten für Naturkatastrophen, FCPA bezogene Kosten, U.S. Steuerreform

Fresenius Kabi

Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickeln wir Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.

  • 6 % organisches Umsatzwachstum; 11 % währungsbereinigtes EBIT1-Wachstum (exklusive der Kosten des Biosimilars Geschäfts) im Q2
  • Europäische Kommission stimmt Beibehaltung der Marktzulassung von HES unter Voraussetzung risikominimierender Maßnahmen zu
  • Ausblick 2018 für Umsatz (4% bis 7% organisches Wachstum) bestätigt
  • Ausblick 2018 für EBIT angehoben: - 2% bis +1%5 währungsbereinigtes EBIT-Wachstum erwartet (~6% bis 9%6 exkl. Biosimilars-Geschäft)

Der Umsatz lag mit 3.207 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.202 Mio €) auf Vorjahresniveau (stieg währungsbereinigt um 7 %). Das organische Umsatzwachstum betrug 7 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen stark negativen Einfluss von 7 %. Sie ergaben sich aus der Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro, insbesondere des US-Dollar, des brasilianischen Real und des chinesischen Yuan. Im 2. Quartal 2018 war der Umsatz mit 1.604 Mio € (2. Quartal 2017: 1.598 Mio €) nahezu unverändert (stieg währungsbereinigt: 6 %). Das organische Wachstum betrug 6 %.

In Europa stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 1.120 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.097 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 563 Mio € (2. Quartal 2017: 553 Mio €).

1 Vor Sondereinflüssen
2 Vor Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q2/2018: 11 %; H1/2018: 10 %
3 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4 Vor Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts: Q2/2018: 19 %; H1/2018: 17 %
5 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
6 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 19-20 im PDF-Dokument.

In Nordamerika fiel der Umsatz um 4 % (stieg organisch um 7 %) auf 1.140 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.187 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz in Nordamerika um 3 % (stieg organisch: 4 %) auf 549 Mio € (2. Quartal 2017: 568 Mio €).

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 8 % (organisch: 13 %) auf 627 Mio € (1. Halbjahr 2017: 582 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 8 % (organisch: 11 %) auf 326 Mio € (2. Quartal 2017: 302 Mio €). In Lateinamerika/Afrika fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 320 Mio € (1. Halbjahr 2017: 336 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel der Umsatz um 5 % (stieg organisch um 10 %) auf 166 Mio € (2. Quartal 2017: 175 Mio €).

Der EBIT1 fiel um 10 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 557 Mio € (1. Halbjahr 2017: 622 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,4 % (1. Halbjahr 2017: 19,4 %). Im 2. Quartal 2018 fiel der EBIT1 um 6 % (währungsbereinigt: -1 %) auf 289 Mio € (2. Quartal 2017: 309 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 18,0 % (2. Quartal 2017: 19,3 %).

Der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um 1 % (währungsbereinigt: 10 %) auf 629 Mio € (1. Halbjahr 2017: 622 Mio €), mit einer EBIT-Marge1 von 19,6 % (1. Halbjahr 2017: 19,4 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT1 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts um 6 % (währungsbereinigt: 11 %) auf 326 Mio € (2. Quartal 2017: 309 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 20,3 % (2. Quartal 2017: 19,3 %).

Das Ergebnis1,2 fiel um 6 % (stieg währungsbereinigt um 4 %) auf 355 Mio € (1. Halbjahr 2017: 379 Mio €). Im 2. Quartal 2018 fiel das Ergebnis1,2 um 2 % (stieg währungsbereinigt um 5 %) auf 185 Mio € (2. Quartal 2017: 188 Mio €).

Der operative Cashflow stieg um 15 % auf 454 Mio € (1. Halbjahr 2017: 395 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 14,2 % (1. Halbjahr 2017: 12,3 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der operative Cashflow um 12 % auf 228 Mio € (2. Quartal 2017: 203 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug 14,2 % (2. Quartal 2017: 12,7 %).

1 Vor Sondereinflüssen
2 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Basierend auf der starken Entwicklung von Fresenius Kabi im ersten Halbjahr 2018 und der Rücknahme einiger Risikoanpassungen für HES1-Produkte, hebt Fresenius Kabi seinen EBIT-Ausblick für 2018 um 4%-Punkte an und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von -2% bis +1%2 (bisher: -6% bis -3%2 währungsbereinigt). Ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts wird nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von ~6% bis 9%3 erwartet (bisher: ~2% bis 5%3 währungsbereinigt). Fresenius Kabi bestätigt die Umsatzprognose mit einem organischen Wachstum von 4% bis 7%.

1 Hydroxyethylstärke (HES)
2 Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts (60 Mio € in 2017 und erwartete Aufwendungen von ~160 Mio € in 2018).
3 Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen
Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung auf den Seiten 18-19 im PDF-Dokument.

Fresenius Helios

Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 87 Akutkrankenhäuser, 89 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,2 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 45 Krankenhäuser, 56 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 11,6 Millionen Patienten.

  • 4 % organisches Umsatzwachstum in Q2
  • DRG-Katalogeffekte und vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Maßnahmen belasten Helios Deutschland
  • Helios Spanien mit beschleunigtem Wachstum: 8 % organisches Umsatzwachstum und EBIT-Wachstum von 19 % in Q2
  • Ausblick 2018 bestätigt

Fresenius Helios steigerte den Umsatz um 10 % auf 4.674 Mio € (1. Halbjahr 2017: 4.256 Mio €). Das organische Wachstum betrug 4 %. Im 2. Quartal 2018 steigerte Fresenius Helios den Umsatz um 5 % (organisch: 4 %) auf 2.343 Mio € (2. Quartal 2017: 2.238 Mio €).

Der Umsatz von Helios Deutschland stieg um 3 % (organisch: 3 %) auf 3.121 Mio € (1. Halbjahr 2017: 3.038 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 2 % (organisch: 3 %) auf 1.547 Mio € (2. Quartal 2017: 1.510 Mio €). Der Umsatz von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahresquartal zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 28 % (organisch: 5 %) auf 1.553 Mio € (1. Halbjahr 2017: 1.218 Mio €). Quirónsalud wird seit dem 1. Februar 2017 konsolidiert. Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 9 % (organisch: 8 %) auf 796 Mio € (2. Quartal 2017: 728 Mio €).

Der EBIT von Fresenius Helios stieg um 6 % auf 571 Mio € (1. Halbjahr 2017: 537 Mio €), die EBIT-Marge betrug 12,2 % (1. Halbjahr 2017: 12,6 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 4 % auf 293 Mio € (2. Quartal 2017: 282 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 12,5 % (2. Quartal 2017: 12,6 %).

Der EBIT von Helios Deutschland fiel um 4 % auf 345 Mio € (1. Halbjahr 2017: 359 Mio €). Die EBIT-Marge lag bei 11,1 % (1. Halbjahr 2017: 11,8 %). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf zusätzliche Katalogeffekte, vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen (z.B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten im deutschen Markt zurückzuführen. Im 2. Quartal 2018 fiel der EBIT um 6 % auf 168 Mio € (2. Quartal 2017: 178 Mio €) mit einer Marge von 10,9 % (2. Quartal 2017: 11,8 %).

Der EBIT von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund des gegenüber dem Vorjahreszeitraum zusätzlichen Konsolidierungsmonats um 28 % auf 227 Mio € (1. Halbjahr 2017: 178 Mio €), mit einer EBIT-Marge von 14,6 % (1. Halbjahr 2017: 14,6 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 19 % auf 124 Mio € (2. Quartal 2017: 104 Mio €) mit einer Marge von 15,6 % (2. Quartal 2017: 14,3 %).

Das Ergebnis1 von Fresenius Helios erhöhte sich um 4 % auf 388 Mio € (1. Halbjahr 2017: 373 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg das Ergebnis1 um 3 % auf 197 Mio € (2. Quartal 2017: 192 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 259 Mio € (1. Halbjahr 2017: 304 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 5,5 % (1. Halbjahr 2017: 7,1 %).

Die bereits angekündigte Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed ist zum 1. Juli 2018 wirksam geworden. Als Folge wurde der Ausblick für das EBIT-Wachstum von Fresenius Helios für 2018 auf 5 bis 8 % (bisher: 7 bis 10 %) angepasst.

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Jahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 3 bis 6 % und ein EBIT-Wachstum von 5 bis 8 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Fresenius Vamed

Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein Post-Akut Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • Dienstleistungsgeschäft mit anhaltend guter Dynamik: 11 % Umsatzwachstum in Q2
  • Projektgeschäft mit gutem Auftragseingang von 195 Mio € in Q2
  • Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Helios Deutschland auf Vamed zum 1. Juli 2018
  • Ausblick 2018 bestätigt

Der Umsatz stieg um 7 % (währungsbereinigt: 7 %) auf 515 Mio € (1. Halbjahr 2017: 481 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 5 %. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 4 % auf 191 Mio € (1. Halbjahr 2017: 184 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 9 % auf 324 Mio € (1. Halbjahr 2017: 297 Mio €). Im 2. Quartal 2018 stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 1 %) auf 266 Mio € (2. Quartal 2017: 258 Mio €).

Der EBIT stieg um 6 % auf 18 Mio € (1. Halbjahr 2017: 17 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 3,5 % (1. Halbjahr 2017: 3,5 %). Im 2. Quartal 2018 stieg der EBIT um 9 % auf 12 Mio € (2. Quartal 2017: 11 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 4,5 % (2. Quartal 2017: 4,3 %).

Das Ergebnis1 blieb mit 11 Mio € unverändert auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im 2. Quartal 2018 blieb das Ergebnis ebenfalls unverändert bei 7 Mio €.

Der Auftragseingang stieg um 10 % auf 455 Mio € (1. Halbjahr 2017: 412 Mio €). Der Auftragsbestand zum 30. Juni 2018 betrug 2.372 Mio € (31. Dezember 2017: 2.147 Mio €).

Die bereits angekündigte Übertragung des stationären Reha-Geschäfts von Fresenius Helios auf Fresenius Vamed ist zum 1. Juli 2018 wirksam geworden. Als Folge wurde der Ausblick für den EBIT für 2018 auf 32 bis 37 % (bisher: 5 bis 10 %) angepasst.

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5 bis 10 % und ein EBIT-Wachstum von 32 bis 37 %.

1 Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Telefonkonferenz

Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 2. Quartal / 1. Halbjahr 2018 findet am 31. Juli 2018 um 14.00 Uhr CET (8.00 Uhr EST) eine Telefonkonferenz statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/investoren. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung als Mitschnitt zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.