Fresenius Group Overview

16. Oktober 2018

Fresenius bestätigt und konkretisiert Konzernausblick für das Geschäftsjahr 2018 und veröffentlicht vorläufige Geschäftszahlen für das 3. Quartal 2018

Fresenius bestätigt und konkretisiert den Konzernausblick1 für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 5% bis 8%2 steigen. Das Konzernergebnis3,4 soll währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 6% bis 9% wachsen. Exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts soll das Konzernergebnis3,5 währungsbereinigt am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von ~10% bis 13 % steigen. Die Konkretisierung des Konzernausblicks basiert auf geänderten Erwartungen bei Fresenius Medical Care, Fresenius Kabi und Fresenius Helios.

Fresenius Medical Care passt seinen Umsatzausblick für das Jahr 2018 an, da die Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 unter den Erwartungen des Unternehmens lag. Fresenius Medical Care erwartet nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 2% bis 3%6 (zuvor: 5% bis 7%6). Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick 2018 mit einem organischen Umsatzwachstum von 4% bis 7% und erwartet nun, das obere Ende dieser Bandbreite zu erreichen. Das exzellente Umsatzwachstum wird von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Produktkategorien hinweg getragen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika. Fresenius Helios bestätigt und konkretisiert den Ausblick 2018 und erwartet nun ein organisches Umsatzwachstum am unteren Ende der ursprünglichen Bandbreite von 3% bis 6%. Grund für die Konkretisierung ist eine schwächer als erwartete Geschäftsentwicklung im 3. Quartal 2018 in Deutschland, die im Wesentlichen auf einen Rückgang der Fallzahlen und zusätzliche Katalogeffekte zurückzuführen ist. Im Einklang mit dem Gesamtmarkt sieht Fresenius Helios einen Trend zur ambulanten Behandlung, der zu geringeren Patientenzahlen in ihren Kliniken führt.

Fresenius Medical Care erwartet einen währungsbereinigten Anstieg des Jahresergebnisses7 für das Geschäftsjahr 2018 auf vergleichbarer Basis8 von 11% bis 12%8 (zuvor: 13% bis 15%8). Das bereinigte Ergebnis7,9 für das Geschäftsjahr 2018 soll nun um 2% bis 3%9 wachsen (zuvor: 7% bis 9%9). Fresenius Kabi hebt den EBIT-Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an und erwartet nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von 1% bis 3%10 (zuvor: -2% bis +1%10). Die Anhebung des Ausblicks wurde von einer starken Entwicklung über alle Regionen und Produktkategorien hinweg getragen. Besonders gut entwickelte sich das Geschäft in Nordamerika. Ohne Berücksichtigung der Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts wird für das Geschäftsjahr 2018 nun ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum von ~9% bis 11%11 erwartet (bisher: ~6% bis 9%11). Fresenius Helios passt den EBIT-Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 an und erwartet nun ein EBIT-Wachstum von 0% bis 2% (zuvor: 5% bis 8%). Die EBIT-Entwicklung wird durch ein schwächeres Umsatzwachstum in Deutschland beeinträchtigt. Darüber hinaus belasten weiterhin vorbereitende strukturelle Aktivitäten für erwartete regulatorische Anforderungen (z.B. Clustering) sowie fehlende Privatisierungsmöglichkeiten auf dem deutschen Markt das Ergebniswachstum.

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2018 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 5% bis 10% und ein EBIT-Wachstum von 32% bis 37%. Die Integration des von Helios Deutschland übernommenen stationären Reha-Geschäfts läuft planmäßig.

Vorläufige Finanzergebnisse für das 3. Quartal 2018

Im 3. Quartal 2018 stieg der Konzernumsatz um ~3%12 (währungsbereinigt: ~4%12) auf ~8,2 Mrd € (3. Quartal 2017: 8,297 Mrd €). Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen13 stieg um ~8% (währungsbereinigt: ~8%) auf ~445 Mio € (3. Quartal 2017: 413 Mio €). Fresenius Medical Care hat die FCPA (Foreign Corrupt Practices Act)-Rückstellung im 3. Quartal 2018 um 75  Mio € (nicht steuerlich absetzbar) erhöht. Wie bereits im Geschäftsjahr 2017 wird diese Rückstellung als Sondereinfluss behandelt. Das Konzernergebnis3 vor Sondereinflüssen13 exklusive der Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts stieg um ~13% (währungsbereinigt: ~13%) auf ~474 Mio € (3. Quartal 2017: 423 Mio €).

Fresenius veröffentlicht die detaillierten Finanzergebnisse für das 3. Quartal 2018 und  1.-3. Quartal 2018 am 30. Oktober 2018.

----------------------------------------
1Ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung
2Basis 2017 adjustiert um IFRS-15-Einführung (-486 Mio € bei Fresenius Medical Care) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-558 Mio € bei Fresenius Medical Care)
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
4Basis 2017: 1.804 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (d.h. ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA, inklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
5Basis 2017: 1.847 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen (d.h. ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen, Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und FCPA-Rückstellung; inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA, exklusive Kosten für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (43 Mio € nach Steuern in 2017 und ~120 Mio € nach Steuern in 2018)
6Basis 2017: 16.739 Mio € (exklusive IFRS-15-Einführung (-486 Mio €) und Veräußerungen im Versorgungsmanagement  ( 558 Mio €))
7Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
8Basis 2017: 1.242 Mio €, adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement (-38 Mio €); 2018 inklusive positiver Effekte aus der U.S.-Steuerreform sowie bereinigt um Gewinne im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement, Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA und FCPA-Rückstellung
9Basis 2017: 1.162 Mio €, exklusive Veräußerungen im Versorgungsmanagement  (-38 Mio €), U.S. Steuerreform, Kosten für Naturkatastrophenm FCPA-Rückstellung und VA-Nachzahlung
10Basis 2017: 1.177 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, inklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
11Basis 2017: 1.237 Mio €; 2017 & 2018 vor Sondereinflüssen, exklusive Aufwendungen für die Weiterentwicklung des Biosimilars-Geschäfts bei Fresenius Kabi (60 Mio € im Geschäftsjahr 2017 und erwarteten Aufwendungen von 160 Mio € im Geschäftsjahr 2018)
12Wachstumsrate adjustiert um IFRS-15-Einführung und Veräußerungen im Versorgungsmanagement (Basis Q3/17: 7.927 Mio €)
13Vor Aufwendungen im Zusammenhang mit der Akorn-Transaktion und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei Fresenius Medical Care, FCPA-Rückstellung, inklusive Aufwendungen von Fresenius Medical Care für Informationskampagnen zu Referenden in den USA

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.