Fresenius Group Overview

12. Dezember 2018

Unicyte kooperiert mit Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf bei der Erforschung von Nierenerkrankungen

Unicyte, ein Tochterunternehmen von Fresenius Medical Care, hat eine langfristige Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Tobias B. Huber vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vereinbart. Ziel ist die Erforschung der molekularen und zellulären Mechanismen von Nierenerkrankungen.

Prof. Huber, Direktor der III. Medizinischen Klinik des UKE, ist ein führender Experte für glomeruläre Erkrankungen (Erkrankungen, die die Nierenkörperchen betreffen). Er wird das Forschungsprogramm leiten, das auf verschiedene Formen von Nierenerkrankungen einschließlich der diabetischen Nephropathie abzielt. Ziel der Zusammenarbeit ist es, weitere Erkenntnisse über den Prozess zu gewinnen, der zu einem allmählichen Rückgang der Nierenfunktion führt. Außerdem sollen die genetischen, signalisierenden und löslichen Faktoren identifiziert werden, die an den zugrunde liegenden Mechanismen beteiligt sind.

Die Unicyte AG, ein führendes Unternehmen der regenerativen Medizin mit translationalen Programmen (Übertragung der Ergebnisse der Grundlagenforschung in klinische Anwendungen) im Bereich Nierenerkrankungen und anderer Krankheiten, baut auf erfolgreichen Partnerschaften mit anderen akademischen Partnern auf, unter anderem eine 15-jährige Zusammenarbeit mit der Universität Turin in Italien.

Dr. Olaf Schermeier, Vorstand von Fresenius Medical Care für Forschung und Entwicklung: „Unicyte ist darauf ausgerichtet, die Vorteile von Partnerschaften zwischen Wissenschaft und Industrie zu nutzen. Daher bietet die Zusammenarbeit mit Prof. Huber eine einzigartige Möglichkeit, Patienten mit Nierenerkrankungen zu helfen. Gemeinsam wollen wir innovative Behandlungsmöglichkeiten entwickeln, die auf einem ganzheitlichen Verständnis der Nierenfehlfunktion basieren. Ich freue mich sehr über diese Zusammenarbeit mit einem der führenden Krankenhäuser Europas, da sie zu neuen Behandlungsmöglichkeiten führen könnte, die die bisherige Nierentherapie ergänzen.“

Prof. Dr. Tobias B. Huber: „Grundlegende wissenschaftliche Fragen zu den Mechanismen von Nierenerkrankungen sind noch nicht beantwortet. Deshalb werden wir das Potenzial neuer Optionen für die Behandlung von Nierenpatienten in der Prädialyse weiter erforschen. Die Zusammenarbeit mit Unicyte als Industriepartner wird bei der Entwicklung einer Therapie von der präklinischen Forschung bis zur klinischen Praxis sehr wertvoll sein. Unser Ziel ist es, innovative neue Behandlungsmöglichkeiten anzubieten, die Belastung durch die Krankheit zu reduzieren und das Leben unserer Patienten deutlich zu verbessern.”

Rechtliche Hinweise:
Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.