Fresenius Group Overview

02. Mai 2019

Fresenius Medical Care startet gut ins Jahr 2019

  • Operatives Geschäft entwickelt sich im ersten Quartal wie erwartet
  • Positive Ergebniseffekte aus Vereinbarungen wirken sich früher aus als geplant 
  • Kostenoptimierungsprogramm planmäßig angelaufen 
  • NxStage-Integration erfolgreich gestartet
  • Einigung zu FCPA-Untersuchung mit U.S.-Regierung erzielt
  • Ausblick bestätigt

Der von Fresenius Medical Care gegebene Ausblick bezieht sich auf den bereinigten Umsatz und das bereinigte Konzernergebnis2.

Details zu den Sondereinflüssen finden Sie in der Überleitungsrechnung im PDF
Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

„Im ersten Quartal haben wir in allen Regionen ein gesundes organisches Wachstum erzielt“, sagte Rice Powell, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care. „Alle unsere wichtigen Initiativen sind voll im Gange. Wir haben die Akquisition von NxStage abgeschlossen und mit der Integration ebenso begonnen wie mit dem Ausbau der Infrastruktur für die Heimdialyse. Das ist für uns eine sehr gute Basis, um unsere Investitionsvorhaben und Jahresziele zu erreichen.”

Investitionen auf dem Weg
Fresenius Medical Care investiert in den USA in den weiteren Ausbau der Heimdialyse. Dazu gehören etwa Investitionen in Trainingszentren sowie Schulungs- und die Vertriebsinfrastruktur. 

In China erweitert Fresenius Medical Care die Produktionskapazitäten, um die wachsende Nachfrage vor Ort decken zu können. China ist das Land mit den meisten Dialysepatienten. Auch das Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen kommt in China voran: Fresenius Medical Care erwirbt ausgewählte Krankenhäuser und errichtet dort Dialysezentren, um die Versorgung von Patienten mit Nierenerkrankung zu verbessern. 

Wesentlicher Teil der für 2019 geplanten Investitionen von rund 100 Mio € in ein Kostenoptimierungsprogramm ist die Verbesserung des Geschäfts mit Gesundheitsdienstleistungen in den USA. Die entsprechenden Investitionen werden im Jahresverlauf weiter zunehmen. 

Umsatz und Ergebnis entwickeln sich wie erwartet
Der Umsatz im ersten Quartal 2019 erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresquartal um 4 % auf 4.133 Mio € (-1 % währungsbereinigt). Bereinigt um den Umsatzbeitrag von Sound Inpatient Physicians („Sound“, veräußert zum Ende des zweiten Quartals 2018), den Effekt aus der Einführung von IFRS 16 („IFRS 16“) und den Umsatzbeitrag von NxStage nach Abschluss der Übernahme stieg der Umsatz um 11 % (+6 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % auf 3.317 Mio € (-2 % währungsbereinigt). Gründe für den währungsbereinigten Rückgang waren hauptsächlich die Veräußerung von Sound, veräußerte oder geschlossene Dialysezentren sowie eine geringere Zahl von Dialysetagen. Diese Effekte wurden teilweise ausgeglichen durch organisches Behandlungswachstum, gestiegene Erlöse je Behandlung sowie Beiträge aus Akquisitionen. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 6 % auf 816 Mio € (+4 % währungsbereinigt). Die Gründe hierfür waren vor allem gestiegene Umsätze mit Produkten für die Heim-Hämodialyse, größtenteils aufgrund der NxStage-Übernahme, und mit Dialysatoren, Produkten für die Akutversorgung, Lösungen und Konzentraten sowie Blutschläuchen. Teilweise ausgeglichen wurden diese Effekte durch geringere Umsätze mit Dialysegeräten infolge der geänderten bilanziellen Behandlung von Sale-Leaseback-Transaktionen bedingt durch die Einführung von IFRS 16.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 8 % auf 537 Mio € (+3 % währungsbereinigt). Daraus ergibt sich eine operative Marge von 13,0 % (+50 Basispunkte). Bereinigt stieg das operative Ergebnis um 9 % (+4 % währungsbereinigt). Bereinigt sank die operative Marge von 13,6 % auf 13,4 % (-20 Basispunkte).

Das Konzernergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt, sank um 3 % auf 271 Mio € (-6 % währungsbereinigt). Bereinigt ergibt sich hier ein Anstieg um 8 % (+3 % währungsbereinigt). 

Das Ergebniswachstum im ersten Quartal wurde positiv beeinflusst von einigen Vereinbarungen, die sich früher als erwartet auswirkten. So unterstützen in Nordamerika positive Effekte aus einer Vereinbarung zu bestimmten Medikamenten das Ergebniswachstum. In der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) wirkte sich eine nun geringere ausstehende variable Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios aus. 

Basierend auf einer durchschnittlich gewichteten Zahl ausstehender Aktien von 306,7 Millionen sank das Ergebnis je Aktie (EPS) um 3 % auf 0,88 € (währungsbereinigt -7 %). Bereinigt betrug das Ergebnis je Aktie 1,04 €. Das entspricht einer Steigerung von 8 % (+3 % währungsbereinigt).

Gesundes organisches Wachstum in allen Regionen
Der Umsatz in Nordamerika, der 70 % des Gesamtumsatzes ausmacht, stieg um 4 % auf 2.887 Mio € (-4 % währungsbereinigt). Das organische Wachstum in Nordamerika betrug 6 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % auf 2.680 Mio € (-4 % währungsbereinigt). Bereinigt erhöhte sich der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen um 14 % (+6 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund eines Anstiegs des Umsatzes mit Dialysedienstleistungen um 14 % auf 2.372 Mio € (+6 % währungsbereinigt). Das währungsbereinigte Wachstum wurde hauptsächlich positiv beeinflusst durch höhere Erlöse je Behandlung, organisches Behandlungswachstum und Beiträge aus Akquisitionen, teilweise ausgeglichen davon, dass ein Dialysetag weniger anfiel. Das organische Behandlungswachstum betrug in den USA 3,7 %, das entspricht einer Verbesserung um 40 Basispunkte. Der Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement verringerte sich um 40 % auf 308 Mio € (-45 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund der Veräußerung von Sound. Bereinigt stieg der Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement um 17 % (+8 % währungsbereinigt) auf 308 Mio €, hauptsächlich aufgrund gestiegener Mitgliederzahlen pro Monat in Versicherungsplänen und einer größeren Anzahl an Dienstleistungen im Bereich der Gefäßchirurgie.

Fresenius Medical Care behandelte Ende März 2019 in Nordamerika 205.775 Patienten (+4 %) in 2.559 Dialysezentren (+6 %). Die Anzahl der Dialysebehandlungen stieg um 3 %.

In den USA stieg die durchschnittliche Vergütung je Behandlung um 7 US-Dollar auf 355 US-Dollar (+2 %). Gründe hierfür waren hauptsächlich ein höherer Einsatz von Kalzimimetika und eine höhere Medicare-Erstattungsrate, teilweise ausgeglichen von geringerem Umsatz mit privatversicherten Patienten.

Die Kosten je Behandlung stiegen in den USA, bereinigt um Effekte aus der Einführung von IFRS 16, von 289 auf 301 US-Dollar (+4 %). Dieser Anstieg war hauptsächlich begründet durch einen höheren Einsatz von Kalzimimetika und höhere Personalkosten.

Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg um 12 % auf 207 Mio € (+4 % währungsbereinigt). Gründe hierfür waren gestiegene Umsätze mit Hämodialyseprodukten, Produkten für die Akutversorgung und Blutschlauchsystemen, hauptsächlich aufgrund der NxStage-Akquisition. Gegenläufig wirkten geringere Umsätze mit Dialysegeräten infolge der geänderten bilanziellen Behandlung von Sale-Leaseback-Transaktionen bedingt durch die Einführung von IFRS 16.

Das operative Ergebnis (EBIT) in Nordamerika stieg um 3 % auf 372 Mio € (-4 % währungsbereinigt). Das entspricht einer EBIT-Marge von 12,9 % gegenüber 13,1 % im ersten Quartal 2018. Der Rückgang ist hauptsächlich begründet durch höhere Personalkosten, operative Kosten und Integrationskosten im Zusammenhang mit NxStage und negative Effekte aus der Beilegung von Rechtsstreitigkeiten. Gegenläufige positive Effekte waren eine Vereinbarung zu bestimmten Medikamenten, gestiegene Margen im Bereich Versorgungsmanagement, ein positiver Effekt aus der Einführung von IFRS 16 sowie günstigere Produktionsbedingungen. Bereinigt stieg der EBIT um 5 % (-1 % währungsbereinigt). Die bereinigte EBIT-Marge betrug 13,6 % nach 14,7 % im Vorjahreszeitraum.

Der Umsatz in der Region Europa, Naher Osten, Afrika (EMEA) stieg um 3 % auf    653 Mio € (+4 % währungsbereinigt) aufgrund guter Entwicklungen sowohl im Geschäft mit Gesundheitsdienstleistungen als auch mit Gesundheitsprodukten. Das organische Wachstum lag bei 4 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % auf 324 Mio € (+5 % währungsbereinigt). Gründe hierfür waren organisches Behandlungswachstum, Beiträge aus Akquisitionen und organisches Wachstum der Vergütung je Behandlung. Gegenläufig wirkte sich aus, dass ein Dialysetag weniger anfiel. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 2 % auf 329 Mio € (+3 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialyseprodukten stieg dabei um 3 % (+3 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund von höheren Umsätzen mit Dialysegeräten, Dialysatoren, Hämodialyselösungen und -konzentraten sowie Dialysemedikamenten, teilweise ausgeglichen durch geringere Umsätze mit Produkten für die Akutversorgung. Umsätze mit nichtdialysebezogenen Produkten sanken um 3 % auf 19 Mio € (-3 % währungsbereinigt).

Das operative Ergebnis in der Region EMEA stieg um 26 % auf 138 Mio € (+27 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 21,1 % nach 17,1 % im ersten Quartal 2018. Gründe hierfür waren hauptsächlich eine geringere ausstehende variable Kaufpreisverbindlichkeit im Zusammenhang mit Xenios, teilweise ausgeglichen durch höhere Aufwendungen für Forderungsverluste, höheren Mietaufwendungen und den Effekt, dass ein Dialysetag weniger anfiel. 

Fresenius Medical Care behandelte Ende März 2019 in der Region EMEA 65.833 Patienten (+4 %) in 782 Dialysezentren (+4 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg um 4 %.

Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 9 % auf 428 Mio € (+6 % währungsbereinigt), gestützt von einer positiven Entwicklung sowohl im Produkt- als auch im Dienstleistungsgeschäft. Das organische Wachstum lag bei 6 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 8 % auf 199 Mio € (+4 % währungsbereinigt). Der Umsatz mit Dialysedienstleistungen stieg um 7 % auf 147 Mio € (+1 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund von organischem Behandlungswachstum und Akquisitionen, teilweise ausgeglichen von wegfallenden Umsatzbeiträgen veräußerter oder geschlossener Dialysezentren, einer gesunkenen Vergütung je Behandlung und weniger Dialysetagen. Der Umsatz im Bereich Versorgungsmanagement stieg um 14 % auf 52 Mio € (+12 % währungsbereinigt). Gründe hierfür waren Akquisitionen und organisches Wachstum. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 10 % auf 229 Mio € (+8 % währungsbereinigt), hauptsächlich aufgrund von gestiegenen Umsätzen mit Dialysatoren und Dialysegeräten.

Das operative Ergebnis (EBIT) stieg um 28 % auf 95 Mio € (+25 % währungsbereinigt). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 22,1 % nach 19,0 % im ersten Quartal 2018. Gründe hierfür waren positive Währungseffekte und Geschäftswachstum.

Fresenius Medical Care behandelte Ende März 2019 in der Region Asien-Pazifik 31.674 Patienten (+5 %) in 398 Dialysezentren (+3 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg um 4 %.

Der Umsatz in der Region Lateinamerika betrug 161 Mio €. Das entspricht einem Rückgang von 5 %, währungsbereinigt allerdings einem deutlichen Anstieg von 14 %. Das organische Wachstum betrug 13 %. Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen verringerte sich um 5 % auf 114 Mio € (+20 % währungsbereinigt). Das währungsbereinigte Wachstum ist hauptsächlich durch organisches Wachstum der durchschnittlichen Vergütung je Behandlung und Beiträge aus Akquisitionen begründet. Der Umsatz mit Gesundheitsprodukten verringerte sich um 5 % auf 47 Mio € (+1 % währungsbereinigt).

Das operative Ergebnis (EBIT) in der Region Lateinamerika verringerte sich um 19 % auf 11 Mio € (-24 % währungsbereinigt). Die EBIT-Marge lag bei 7,1 % (Q1 2018: 8,3 %). Der Rückgang beruht hauptsächlich auf den Auswirkungen der Hyperinflation in Argentinien. 

Fresenius Medical Care behandelte Ende März 2019 in der Region Lateinamerika 33.434 Patienten (+6 %) in 232 Dialysezentren (+0 %). Die Zahl der Dialysebehandlungen stieg um 4 %.

Die Nettozinsaufwendungen stiegen auf 108 Mio €. Dies entspricht einem Anstieg von 30 % (+24 % währungsbereinigt), der hauptsächlich auf die Einführung von IFRS 16 und die Akquisition von NxStage zurückgeht. Gegenläufig wirkte, dass hochverzinsliche Anleihen, die im Jahr 2018 zurückgezahlt wurden, durch geringer verzinste Schuldtitel ersetzt wurden sowie Zinserträge aus der Anlage des Veräußerungserlöses von Sound anfielen. Die Ertragsteuern stiegen im ersten Quartal 2019 um 20 % auf 101 Mio €. Das einspricht einer effektiven Steuerquote von 23,5 % nach 20,3 % im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg erklärt sich hauptsächlich durch den positiven Vorjahreseffekt im Jahr 2018, beruhend auf Effekten aus der Steuerreform in den USA.

Cash Flow entwickelt sich wie erwartet
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Quartal 2019 bei 76 Mio € nach -45 Mio € im Vorjahreszeitraum. Dieser Anstieg war hauptsächlich begründet durch Effekte aus der Einführung von IFRS 16, die sich aus einer Umgliederung der Tilgungskomponente der Mietzahlungen in die Finanzierungstätigkeit ergeben. Die Forderungslaufzeiten haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 von 75 auf 83 Tage verlängert. Der Free Cash Flow betrug -123 Mio € im ersten Quartal 2019 nach -263 Mio € im Vorjahreszeitraum. Das entspricht -3,0 % des Umsatzes nach   -6,6 % im ersten Quartal 2018.

Ausblick bestätigt3,4
Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes Umsatzwachstum zwischen 3 und 7 %. Das bereinigte Konzernergebnis4 soll sich innerhalb der Bandbreite von -2 bis 2 % entwickeln. 
Für das Geschäftsjahr 2020 rechnet das Unternehmen mit einem Anstieg des bereinigten Umsatzes sowie des bereinigten Konzernergebnisses4 im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. 

Um die geschäftliche Entwicklung in den entsprechenden Zeiträumen vergleichbar zu machen, wurden und werden die Ziele 2019 und 2020 sowie die Basis 2018 bereinigt um Effekte wie z.B. Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen, die Einführung von IFRS 16, den Beitrag von Sound im ersten Halbjahr 2018, den Gewinn (Verlust) im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement sowie Aufwendungen für die Umsetzung des Kostenoptimierungsprogramms. Sämtliche Effekte aus der Übernahme von NxStage Medical Inc. sind in den Zielen für 2019 und 2020 nicht berücksichtigt.

3 währungsbereinigt
4 Umsatz 2018 in Höhe von 16.547 Mio € bereinigt um die Beiträge von Sound Physicians im ersten Halbjahr 2018; Konzernergebnis 2018 in Höhe von 1.982 Mio € bereinigt um Beiträge von Sound Physicians im ersten Halbjahr 2018, den Gewinn (Verlust) im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement und den Kosten im Zusammenhang mit FCPA-Untersuchungen im Jahr 2018.

Auswirkungen von NxStage
Die folgende Tabelle zeigt die zuvor kommunizierten geschätzten Auswirkungen der NxStage-Akquisition auf die Geschäftsentwicklung von Fresenius Medical Care für 2019 und 2020. Die Zahlen verstehen sich ohne Effekte aus IFRS 16 und ohne Integrationskosten von rund 50 bis 75 Mio € für die drei Jahre nach Abschluss der Transaktion. 

In der Schätzung für das operative Ergebnis berücksichtigt sind schrittweise Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, die in den ersten beiden Jahren zwischen 70 und 80 Mio € pro Jahr betragen und danach auf 45 bis 55 Mio € sinken werden. Fresenius Medical Care wird diese Schätzung nach einer detaillierten Analyse aktualisieren, sofern dies notwendig ist. 

Die Werte für 2019 beziehen sich auf den Zeitraum vom 21. Februar 2019 (Abschluss der Akquisition) bis zum Jahresende 2019.

Zügige Umsetzung des Aktienrückkaufprogramms
Fresenius Medical Care hat die erste Phase des angekündigten Aktienrückkaufprogramms gestartet. Diese erste Phase hat am 12. März 2019 begonnen und wird am 10. Mai 2019 enden. In diesem Zeitraum ist ein Rückkauf von bis zu 6.000.000 Aktien möglich. Bis zum 31. März 2019 hat das Unternehmen 1.629.240 Aktien zu einem gewichteten durchschnittlichen Preis von 69,86 € zurückgekauft.

Einigung zu FCPA-Untersuchung mit U.S.-Regierung erzielt
Im März 2019 hat Fresenius Medical Care sich mit der US-Justizbehörde (Department of Justice, „DOJ“) und der US-Börsenaufsicht (Securities and Exchange Commission, „SEC“) in zwei separaten Vereinbarungen zu den FCPA-Untersuchungen geeinigt und diese damit abgeschlossen. Das Unternehmen hatte die Behörden bereits im Jahr 2012 freiwillig über damals selbst eingeleitete Untersuchungen zu Geschäftspraktiken in einigen Ländern außerhalb der USA informiert, die möglicherweise gegen das US-amerikanische Antikorruptionsgesetz (U.S. Foreign Corrupt Practices Act, „FCPA“) verstoßen haben.

Anzahl der Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. März 2019 beschäftigte Fresenius Medical Care 118.308 Mitarbeiter (ermittelt auf Vollzeitbeschäftigungsbasis) gegenüber 114.831 Mitarbeitern Ende März 2018. Dieser Anstieg um 3 % ist hauptsächlich durch die NxStage-Akquisition begründet.

Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse des ersten Quartals 2019 findet am heutigen Donnerstag, 02.05.2019, um 15.30 Uhr MESZ eine Telefonkonferenz für Investoren und Analysten statt. Die Telefonkonferenz können Sie live auf der Website von Fresenius Medical Care verfolgen. Nach der Veranstaltung steht Ihnen die Aufzeichnung dort zur Verfügung.

Eine Übersicht über die Ergebnisse des ersten Quartals 2019 finden Sie im PDF.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zurzeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie z.B. Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechsel-kursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius Medical Care übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.