Fresenius Group Overview

02. Mai 2019

Fresenius startet gut ins Jahr 2019 und bestätigt Konzernausblick

  • Fresenius Kabi mit fortgesetzt gutem Wachstum im 1. Quartal
  • Helios Deutschland stabilisiert; Helios Spanien mit weiterhin dynamischem Wachstum
  • Fresenius Medical Care mit starkem Jahresauftakt aufgrund positiver Ergebniseffekte aus Vereinbarungen, die sich früher als geplant ausgewirkt haben
  • Planmäßiger Fortschritt der Investitionen für zukünftiges Wachstum
  • Konzernausblick trotz erwarteter Ergebnisbelastung durch NxStage-Akquisition bestätigt

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Q1/18 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, sagte: „Der Start ins Jahr 2019 ist uns gut gelungen. Die Geschäfte haben sich in allen vier Unternehmensbereichen unseren Erwartungen entsprechend entwickelt. Damit sind wir auf einem guten Weg, unsere Ziele für dieses Jahr zu erreichen. Unser Anspruch ist, immer mehr Patienten weltweit hochwertig und gleichzeitig kostengünstig zu versorgen. Kontinuierliche Zuwächse aus eigener Kraft und unsere im Plan liegenden umfassenden Investitionen in wichtige Wachstumsbereiche schaffen dafür die Grundlage. So sichern wir auch unseren nachhaltigen Unternehmenserfolg.“

Konzernausblick für 2019 bestätigt
Nach Abschluss der NxStage-Akquisition am 21. Februar sind die diesbezüglichen Umsatz- und Ergebnisbeiträge nun im Ausblick berücksichtigt. Trotz der erwarteten Ergebnisbelastung durch NxStage bestätigt Fresenius den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr. Der Konzernumsatz soll währungsbereinigt zwischen 3 und 6 %1 steigen. Das Konzernergebnis2,3 soll währungsbereinigt um ~0 % wachsen.  

Einschließlich der Akquisition von NxStage, die im Jahr 2019 ~30 Basispunkte beiträgt, und exklusive IFRS 16 erwartet Fresenius, dass der Verschuldungsgrad4 zum Jahresende 2019 am oberen Ende des ursprünglichen Zielkorridors von 2.5x bis 3.0x liegen wird.

Der langjährige Zielkorridor der Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA von 2.5x bis 3.0x wird infolge der Anwendung von IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) auf 3.0x bis 3.5x angehoben.

1Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 33.009 Mio €; 2018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC (H1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 1.872 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen und adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement bei FMC (H1/18); 2019: vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm bei FMC, Veränderung bedingter Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt
4Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen

5 % währungsbereinigter Umsatzanstieg1
Der Konzernumsatz lag bei 8.495 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -22 Mio €. Der Konzernumsatz1 auf vergleichbarer Basis stieg um 8 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 8.517 Mio € (1. Quartal 2018: 7.870 Mio €). Das organische Wachstum betrug 5 %. Akquisitionen/Desinvestitionen trugen netto 0 % zum Umsatzanstieg bei. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 3 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

1Auf vergleichbarer Basis: Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC; Q1/19 adjustiert um IFRS 16-Effekt

Konzernumsatz nach Regionen:

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC (-251 Mio €)

Währungsbereinigtes Konzernergebnis1,2 auf Vorjahresniveau
Der Konzern-EBITDA vor Sondereinflüssen betrug 1.701 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 220 Mio €. Der Konzern-EBITDA2 auf vergleichbarer Basis stieg um 6 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 1.481 Mio € (1. Quartal 2018: 1.394 Mio €).

Der Konzern-EBIT vor Sondereinflüssen betrug 1.130 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 19 Mio €. Der Konzern-EBIT2 auf vergleichbarer Basis stieg um 6 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 1.111 Mio € (1. Quartal 2018: 1.050 Mio €). Die EBIT-Marge2 auf vergleichbarer Basis betrug 13,0 % (1. Quartal 2018: 13,3 %). Der berichtete Konzern-EBIT3 lag bei 1.115 Mio €.

Das Zinsergebnis vor Sondereinflüssen lag bei -181 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -48 Mio €. Das Zinsergebnis2 auf vergleichbarer Basis verbesserte sich auf -133 Mio € (1. Quartal 2018: -139 Mio €), im Wesentlichen aufgrund von Einsparungen aus niedrigeren Zinssätzen bei Refinanzierungen. Das berichtete Zinsergebnis lag bei -184 Mio €.

Die Steuerquote vor Sondereinflüssen und unter Anwendung von IFRS 16 lag bei 23,3 %. Die Steuerquote2 auf vergleichbarer Basis lag bei 23,4 % (1. Quartal 2018: 20,9 %). Der Vorjahreswert war durch Sondereffekte aus der US-Steuerreform positiv beeinflusst.

Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn vor Sondereinflüssen lag bei 271 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 13 Mio €. Der auf andere Gesellschafter entfallende Gewinn2 auf vergleichbarer Basis belief sich auf 284 Mio € (1. Quartal 2018: 270 Mio €). Davon entfielen 94 % auf Anteile anderer Gesellschafter an Fresenius Medical Care.

Das Konzernergebnis1 vor Sondereinflüssen betrug 457 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -8 Mio €. Das Konzernergebnis1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 3 % (währungsbereinigt: 0%) auf 465 Mio € (1. Quartal 2018: 451 Mio €). Das berichtete Konzernergebnis1,3 betrug 453 Mio €.

Das Ergebnis je Aktie1 vor Sondereinflüssen betrug 0,82 € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -0,02 €. Das Ergebnis je Aktie1,2 auf vergleichbarer Basis stieg um 3 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 0,84 € (1. Quartal 2018: 0,81 €). Das berichtete Ergebnis je Aktie1,3 betrug 0,81 €.

1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
2Auf vergleichbarer Basis: Q1/19 vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt; Q1/18 adjustiert um  Veräußerungen im Versorgungsmanagement bei FMC
3Nach Sondereinflüssen und inklusive IFRS 16-Effekt

Investitionen in Wachstum fortgesetzt
2019 ist für Fresenius ein Jahr der Investitionen. Fresenius macht guten Fortschritt in allen Investitionsinitiativen. Diese sind darauf ausgerichtet, langfristig nachhaltiges Wachstum sicherzustellen. Fresenius investierte 441 Mio € in Sachanlagen (1. Quartal 2018: 380 Mio €). Dies entspricht 5 % vom Umsatz. Schwerpunkte bildeten Instandhaltungs- und Erweiterungsinvestitionen in Dialysezentren, Produktionsstätten sowie Krankenhäuser und Tageskliniken.

Das Akquisitionsvolumen betrug 1.923 Mio € (1. Quartal 2018: 192 Mio €) und war von der NxStage-Akquisition geprägt.

Cashflow-Entwicklung
Der operative Konzern-Cashflow betrug 289 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 171 Mio €. Auf vergleichbarer Basis lag der operative Konzern-Cashflow bei 118 Mio € (1. Quartal 2018: 236 Mio €) mit einer Marge von 1,4 % (1. Quartal 2018: 2,9 %). Nach einem starken 4. Quartal 2018 war der operative Cashflow beeinträchtigt durch Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen bei Fresenius Kabi, z.B. durch zeitliche Verschiebungen im Zahllauf und Lagerbestandsaufbau zur Vorbereitung auf einen möglichen Brexit. Darüber hinaus war das 1. Quartal 2019 wie in den Vorjahren beeinflusst von der Saisonalität in der Rechnungsstellung bei Dialysepatienten der Fresenius Medical Care in Nordamerika. Fresenius erwartet keinen wesentlichen Einfluss dieser temporären Effekte auf den Cashflow des Gesamtjahres.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Effekte sowie gestiegener Investitionen lag der Free Cashflow vor Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 bei -339 Mio € (1. Quartal 2018: -155 Mio €). Der Free Cashflow nach Akquisitionen und Dividenden adjustiert um IFRS 16 betrug -2.282 Mio € (1. Quartal 2018: -389 Mio €). Der IFRS 16-Effekt betrug jeweils 171 Mio €. Entsprechend verschlechterte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit um 171 Mio €.

Solide Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme des Konzerns betrug 64.985 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 5.669 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg die Bilanzsumme des Konzerns1 um 5 % (währungsbereinigt: 3 %) auf 59.316 Mio € (31. Dezember 2018: 56.703 Mio €). Die kurzfristigen Vermögenswerte1 stiegen um 1 % (währungsbereinigt: 0 %) auf 14.958 Mio € (31. Dezember 2018: 14.790 Mio €). Die langfristigen Vermögenswerte1 stiegen um 6 % (währungsbereinigt: 5 %) auf 44.358 Mio € (31. Dezember 2018: 41.913 Mio €).

Das Eigenkapital betrug 25.830 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von -167 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stieg das Eigenkapital1 um 4 % (währungsbereinigt: 2 %) auf 25.997 Mio € (31. Dezember 2018: 25.008 Mio €). Die Eigenkapitalquote betrug 39,7 %. Adjustiert um IFRS 16 lag die Eigenkapitalquote bei 43,8 % (31. Dezember 2018: 44,1 %).

Die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 26.378 Mio € inklusive eines IFRS 16-Effekts von 5.836 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 8 % auf 20.542 Mio € (währungsbereinigt: 8 %) (31. Dezember 2018: 18.984 Mio €). Die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns beliefen sich auf 24.835 Mio € einschließlich eines IFRS 16-Effekts von 5.836 Mio €. Adjustiert um IFRS 16 stiegen die Netto-Finanzverbindlichkeiten des Konzerns um 17 % (währungsbereinigt: 16 %) auf 18.999 Mio € (31. Dezember 2018: 16.275 Mio €), im Wesentlichen aufgrund der Akquisition von NxStage durch Fresenius Medical Care und des negativen Free Cashflows.

Der Verschuldungsgrad stieg zum 31. März 2019 auf 3,091,2,3 (31. Dezember 2018: 2,712,3). Ohne die Akquisition von NxStage lag der Verschuldungsgrad bei 2,831,2,3. Unter Berücksichtigung von IFRS 16 stieg der berichtete Verschuldungsgrad auf 3,532,3.

1Adjustiert um IFRS 16 Effekt
2Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne potenzielle weitere Akquisitionen
3Vor Sondereinflüssen

Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestiegen
Zum 31. März 2019 betrug die Zahl der Beschäftigten im Konzern 283.795 (31. Dezember 2018: 276.750).

Die Unternehmensbereiche

Fresenius Medical Care (Finanzzahlen gemäß Fresenius Medical Care Investor News)
Fresenius Medical Care ist der weltweit führende Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Menschen mit Nierenerkrankungen. Zum 31. März 2019 behandelte Fresenius Medical Care 336.716 Patienten in 3.971 Dialysezentren. Ergänzende medizinische Dienstleistungen rund um die Dialyse bündelt das Unternehmen im Bereich Versorgungsmanagement.

  • 6 % währungsbereinigtes Umsatzwachstum1,2
  • Positive Ergebniseffekte aus Vereinbarungen wirken sich früher aus als geplant
  • Ausblick bestätigt

Der um Veräußerungen im Versorgungsmanagement und um IFRS 16 („IFRS 16-Effekt“) sowie NxStage bereinigte Umsatz von Fresenius Medical Care stieg um 11 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 4.125 Mio € (1. Quartal 2018: 3.725 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 6 %. Währungsumrechnungseffekte erhöhten den Umsatz um 5 %. Sie ergaben sich insbesondere aus der Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro.

Der Umsatz mit Gesundheitsdienstleistungen1,2 stieg um 12 % (stieg währungsbereinigt um 6 %) auf 3.316 Mio € (1. Quartal 2018: 2.958 Mio €). Der Umsatz1,2 mit Gesundheitsprodukten stieg um 5 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 809 Mio € (1. Quartal 2018: 767 Mio €).

In Nordamerika stieg der Umsatz1,2 um 14 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 2.879 Mio € (1. Quartal 2018: 2.523 Mio €). Der Umsatz1,2 mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 14 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 2.679 Mio € (1. Quartal 2018: 2.339 Mio €).

1Auf adjustierter Basis: vor Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm, adjustiert um IFRS 16-Effekt, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
2Q1/18 adjustiert um Veräußerungen im Versorgungsmanagement
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt

Der Umsatz2 außerhalb Nordamerikas stieg um 4 % (währungsbereinigt um 6 %) auf 1.246 Mio € (1. Quartal 2018: 1.202 Mio €). Der Umsatz2 mit Gesundheitsdienstleistungen stieg um 3 % (währungsbereinigt um 8 %) auf 637 Mio € (1. Quartal 2018: 619 Mio €). Der bereinigte Umsatz mit Gesundheitsprodukten stieg um 4 % (währungsbereinigt um 5 %) auf 609 Mio € (1. Quartal 2018: 583 Mio €).

Der EBIT3 von Fresenius Medical Care stieg um 9 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 551 Mio € (1. Quartal 2018: 506 Mio €). Die EBIT-Marge3 betrug 13,4 % (1. Quartal 2018: 13,6 %).

Das Ergebnis1,3 von Fresenius Medical Care stieg um 8 % (währungsbereinigt um 3 %) auf 318 Mio € (1. Quartal 2018: 296 Mio €).

Der operative Cashflow betrug 76 Mio € (1. Quartal 2018: -45 Mio €). Die Cashflow-Marge lag bei 1,8 % (1. Quartal 2018: -1,1 %). Die Steigerung ist im Wesentlichen auf die Reklassifizierung von Leasing- und Mietzahlungen in den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zurückzuführen (141 Mio  €). Um IFRS 16 adjustiert, betrug der operative Cashflow -65 Mio €.

Fresenius Medical Care erwartet für das Geschäftsjahr 2019 ein bereinigtes Umsatzwachstum von 3 bis 7%2,6 (währungsbereinigt). Das bereinigte Jahresergebnis1 soll sich innerhalb der Bandbreite von -2 bis +2%3,7 entwickeln (währungsbereinigt).

IFRS 16-Überleitung Fresenius Medical Care

1Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA entfällt
22018 adjustiert um Desinvestitionen im Versorgungsmanagement (Q1/18); 2019 adjustiert um IFRS 16 Effekte, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
32018 vor Sondereinflüssen und nach Bereinigungen, 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Kostenoptimierungsprogramm), adjustiert um IFRS 16, exklusive Effekte aus NxStage-Transaktion
4Vor Sondereinflüssen (Operativer Cashflow: hier nach Sondereinflüssen)
5Adjustiert um IFRS 16-Effekt
6Basis 2018: 16.026 Mio €
7Basis 2018: 1.341 Mio €

Weitere Informationen: Siehe Presseinformation Fresenius Medical Care unter www.freseniusmedicalcare.com/de.
 
Fresenius Kabi
Fresenius Kabi ist spezialisiert auf intravenös zu verabreichende generische Arzneimittel, klinische Ernährung und Infusionstherapien für schwer und chronisch kranke Menschen im Krankenhaus und im ambulanten Bereich. Das Unternehmen ist ferner ein führender Anbieter von medizintechnischen Geräten und Produkten der Transfusionstechnologie. Im Bereich Biosimilars entwickelt Fresenius Kabi Produkte mit den Schwerpunkten Onkologie und Autoimmunerkrankungen.
 

  • 4 % organisches Umsatzwachstum, 7 % währungsbereinigtes EBIT-Wachstum1
  • Hohe Vorjahresbasis in Nordamerika beeinflusst organisches Umsatzwachstum
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz stieg um 6 % (währungsbereinigt um 4 %) auf 1.701 Mio € (1. Quartal 2018: 1.603 Mio €). Das organische Umsatzwachstum betrug 4 %. Währungsumrechnungseffekte hatten einen positiven Einfluss von 2 %. Sie ergaben sich im Wesentlichen aus der Aufwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro.

In Europa stieg der Umsatz um 3 % (organisch: 3 %) auf 573 Mio € (1. Quartal 2018: 557 Mio €). In Nordamerika stieg der Umsatz um 5 % (fiel organisch um 2 % von einer hohen Vorjahresbasis) auf 623 Mio € (1. Quartal 2018: 591 Mio €). Der Umsatz in der Region Asien-Pazifik stieg um 13 % (organisch: 11 %) auf 341 Mio € (1. Quartal 2018: 301 Mio €). In Lateinamerika/Afrika stieg der Umsatz um 6 % (organisch: 18 %) auf 164 Mio € (1. Quartal 2018: 154 Mio €).

Der EBIT1 stieg um 13 % (währungsbereinigt um 7 %) auf 303 Mio € (1. Quartal 2018: 268 Mio €) mit einer EBIT-Marge1 von 17,8 % (1. Quartal 2018: 16,7 %).

Das Ergebnis1,2 stieg um 19 % (währungsbereinigt: 12 %) auf 203 Mio € (1. Quartal 2018: 170 Mio €).

Der operative Cashflow3 lag bei 132 Mio € (1. Quartal 2018: 226 Mio €). Nach einem starken 4. Quartal 2018 war der operative Cashflow beeinträchtigt durch Veränderungen im Netto-Umlaufvermögen, z.B. durch zeitliche Verschiebungen im Zahllauf und Lagerbestandsaufbau zur Vorbereitung auf einen möglichen Brexit. Die Cashflow-Marge betrug 7,8 % (1. Quartal 2018: 14,1 %).

Fresenius Kabi bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum4 von 3 bis 6 % und ein währungsbereinigtes EBIT-Wachstum  von 3 bis 6 %.

IFRS 16-Überleitung Fresenius Kabi

1Auf vergleichbarer Basis: vor Sondereinflüssen und adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt
3Adjustiert um IFRS 16-Effekt, vor Sondereinflüssen (Operativer Cashflow: hier nach Sondereinflüssen)
4Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 6.544 Mio €; 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt
5Auf vergleichbarer Basis: Basis 2018: 1.139 Mio €; 2018 vor Sondereinflüssen; 2019 vor Sondereinflüssen (transaktionsbedingte Aufwendungen, Veränderungen von bedingten Biosimilars-Verbindlichkeiten), adjustiert um IFRS 16-Effekt

Fresenius Helios
Fresenius Helios ist Europas führender privater Krankenhausbetreiber. Zum Unternehmen gehören Helios Deutschland und Helios Spanien (Quirónsalud). Helios Deutschland betreibt 86 Krankenhäuser, ~125 Medizinische Versorgungszentren und versorgt jährlich rund 5,3 Millionen Patienten. Quirónsalud betreibt 47 Krankenhäuser, 56 ambulante Gesundheitszentren sowie rund 300 Einrichtungen für betriebliches Gesundheitsmanagement und versorgt jährlich rund 13,3 Millionen Patienten.

  • 4 % organisches Umsatzwachstum
  • Helios Deutschland stabilisiert; Helios Spanien wächst weiterhin dynamisch
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz ging um 1 % (stieg um 4 %1; stieg organisch: 4 %) auf 2.311 Mio € (1. Quartal 2018: 2.331 Mio €) zurück.

Der Umsatz von Helios Deutschland fiel im 1. Quartal 2019 um 6 % (stieg um 1 %1; stieg organisch: 2 %) auf 1.485 Mio € (1. Quartal 2018: 1.574 Mio €). Der Umsatz war beeinflusst durch einen Rückgang der Fallzahlen in Deutschland, teilweise durch den Transfer des Post-Akut-Geschäfts an Fresenius Vamed, aber auch durch eine Personalknappheit bei Pflegekräften in einzelnen Intensivstationen sowie eine im Vergleich zum Vorjahr weniger ausgeprägte Grippesaison. Der Fallzahlrückgang wurde durch positive Preiseffekte mehr als ausgeglichen.

Der Umsatz von Helios Spanien stieg um 9 % (organisch: 9 %) auf 826 Mio € (1. Quartal 2018: 757 Mio €). Das Wachstum wurde vor allem vom privaten Krankenhausgeschäft getragen. Zudem trug der Bereich für betriebliches Gesundheitsmanagement zum Wachstum im 1. Quartal bei. Das Vorjahresquartal war durch einen Ostereffekt beeinflusst.

1Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2Adjustiert um IFRS 16-Effekt
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Der EBIT1 von Fresenius Helios ging um 4 % (-3 %2) auf 266 Mio € zurück (1. Quartal 2018: 278 Mio €). Die EBIT-Marge betrug 11,5 % (1. Quartal 2018: 11,9 %).

Der EBIT1 von Helios Deutschland sank um 16 % (-14 %2) auf 149 Mio € (1. Quartal 2018: 177 Mio €). Die EBIT-Marge verbesserte sich gegenüber dem Vorquartal um 50 Basispunkte auf 10,0 % (4. Quartal 2018: 9,5 %). Die Entwicklung von Helios Deutschland ist beeinträchtigt durch den Rückgang der Fallzahlen und Investitionen in vorbereitende Strukturmaßnahmen für erwartete regulatorische Anforderungen.

Der EBIT1 von Helios Spanien stieg im Wesentlichen aufgrund der starken operativen Entwicklung um 16 % auf 119 Mio € (1. Quartal 2018: 103 Mio €) mit einer EBIT-Marge von 14,4 % (1. Quartal 2018: 13,6 %).

Das Ergebnis1,3  von Fresenius Helios sank um 8 % auf 176 Mio € (1. Quartal 2018: 191 Mio €).

Der operative Cashflow1 betrug 91 Mio € (1. Quartal 2018: 97 Mio €) mit einer Cashflow-Marge von 3,9 % (1. Quartal 2018: 4,2 %). Der Rückgang des Cashflows ist im Wesentlichen auf erhöhte Forderungsreichweiten zurückzuführen.

Fresenius Helios bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von 2 bis 5 % und einen Rückgang des EBIT1 von -5 bis -2 %.

IFRS 16-Überleitung Fresenius Helios

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Adjustiert um das zum 1. Juli 2018 an Fresenius Vamed transferierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der Fresenius SE & Co. KGaA entfällt

Fresenius Vamed
Fresenius Vamed realisiert weltweit Projekte und erbringt Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen und ist ein führender Post-Akut-Anbieter in Zentraleuropa. Das Leistungsspektrum umfasst die gesamte Wertschöpfungskette: von der Entwicklung, Planung und schlüsselfertigen Errichtung über die Instandhaltung bis zum technischen Management und zur Gesamtbetriebsführung.

  • Hervorragendes organisches Umsatzwachstum von 31 %
  • Auftragsbestand auf Allzeithoch – starke Basis für zukünftiges Wachstum
  • Ausblick 2019 bestätigt

Der Umsatz stieg um 77 % (33 %1) auf 440 Mio € (1. Quartal 2018: 249 Mio €). Das organische Umsatzwachstum lag bei 31 %. Akquisitionen trugen 2 % zum Wachstum bei. Die hervorragende Entwicklung war durch eine starke Geschäftsdynamik sowohl im Projekt- als auch im Dienstleistungsgeschäft geprägt. Im Projektgeschäft stieg der Umsatz um 17 % auf 108 Mio € (1. Quartal 2018: 92 Mio €). Im Dienstleistungsgeschäft erhöhte sich der Umsatz um 111 % (41 %1) auf 332 Mio € (1. Quartal 2018: 157 Mio €). Die intensivere Zusammenarbeit mit Fresenius Helios trug zu diesem Umsatzanstieg bei.

Der EBIT2 stieg um 83 % (währungsbereinigt: 83 %2) auf 11 Mio € (1. Quartal 2018: 6  Mio €) mit einer EBIT-Marge von 2,5 % (1. Quartal 2018: 2,4 %). Adjustiert um das von Fresenius Helios akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland stieg der EBIT2 auf 7 Mio € mit einer EBIT-Marge von 2,1 %.

Das Ergebnis2,3 stieg um 50 % auf 6 Mio € (1. Quartal 2018: 4 Mio €).

Der Auftragseingang stieg um 47 % auf 383 Mio € (1. Quartal 2018: 260 Mio €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2019 erreichte ein neues Allzeithoch von 2.698 Mio € (31. Dezember 2018: 2.420 Mio €).

1Adjustiert um das von Fresenius Helios zum 1. Juli 2018 akquirierte Post-Akut-Geschäft Deutschland
2Adjustiert um IFRS 16-Effekt
3Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt

Der operative Cashflow1 stieg um 45 % auf -23 Mio € (1. Quartal 2018: -42 Mio €). Die Cashflow-Marge betrug -5,2 % (1. Quartal 2018: -16,9 %).

Fresenius Vamed bestätigt den Ausblick für das Geschäftsjahr 2019 und erwartet ein organisches Umsatzwachstum von ~10 % und einen EBIT-Anstieg1 von 15 bis 20 %.

IFRS 16-Überleitung Fresenius Vamed

1Adjustiert um IFRS 16-Effekt
2Ergebnis, das auf die Anteilseigner der VAMED AG entfällt


Telefonkonferenz
Anlässlich der Veröffentlichung der Ergebnisse für das 1. Quartal 2019 findet am 2. Mai 2019 um 13.30 Uhr MESZ (7.30 Uhr EST) eine Telefonkonferenz für Analysten und Investoren statt. Die Übertragung können Sie live über das Internet verfolgen unter www.fresenius.de/medien-termine. Nach der Telefonkonferenz steht Ihnen die Aufzeichnung auf unserer Website zur Verfügung.

Erläuterungen zu den verwendeten Kennzahlen können Sie unserer Website entnehmen: https://www.fresenius.de/alternative-leistungskennzahlen.

Details zu den Sondereinflüssen und Bereinigungen finden Sie im PDF in den Überleitungsrechnungen auf den Seiten 19-22.

Diese Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen, die gewissen Risiken und Unsicherheiten unterliegen. Die zukünftigen Ergebnisse können erheblich von den zur Zeit erwarteten Ergebnissen abweichen, und zwar aufgrund verschiedener Risikofaktoren und Ungewissheiten wie zum Beispiel Veränderungen der Geschäfts-, Wirtschafts- und Wettbewerbssituation, Gesetzesänderungen, Ergebnisse klinischer Studien, Wechselkursschwankungen, Ungewissheiten bezüglich Rechtsstreitigkeiten oder Untersuchungsverfahren und die Verfügbarkeit finanzieller Mittel. Fresenius übernimmt keinerlei Verantwortung, die in dieser Mitteilung enthaltenen zukunftsbezogenen Aussagen zu aktualisieren.