Fresenius Group Overview

Sustainable Development Goals

Fresenius bekennt sich zu den Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen (UN). Deshalb haben wir 2020 unser Verständnis dieser Nachhaltigkeitsziele vertieft und eine Analyse* zu den Auswirkungen von Fresenius auf die 17 SDGs durchgeführt. Als global tätiges Gesundheitsunternehmen leisten wir den größten positiven Beitrag zu den Zielen SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen), SDG 4 (Qualität in der Bildung) und SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum). Darüber hinaus haben wir in der Analyse verbleibende Risiken identifiziert, die wir im Rahmen unseres Nachhaltigkeitsmanagements künftig weiter adressieren werden.

SDG

Unser Engagement für die UN Sustainable Development Goals

Die UN Sustainable Development Goals sind die Leitplanken für eine globale nachhaltige Entwicklung bis 2030. Der Weltgemeinschaft dienen sie als Kompass, um innerhalb des verbleibenden Jahrzehnts die damit verbundenen Herausforderungen zu meistern. Um dies zu erreichen, müssen der öffentliche Sektor, die Politik und Unternehmen an einem Strang ziehen.

Als weltweit tätiger Gesundheitskonzern bekennt sich Fresenius zu den 17 Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Das Wohl der Patientinnen und Patienten steht für Fresenius an erster Stelle. Leben zu erhalten, Gesundheit zu fördern und die Lebensqualität kranker Menschen zu verbessern, ist seit mehr als 100 Jahren unser Antrieb. Wir steigern kontinuierlich die Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung und ermöglichen damit einer wachsenden Zahl von Menschen Zugang zu hochwertiger Medizin. Damit sind unsere Geschäftsaktivitäten eng mit den Anliegen der UN-Nachhaltigkeitsziele verbunden.

Fresenius ist global in der Dialyse sowie in der stationären und ambulanten Versorgung tätig. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen fördern wir die Gesundheit und das Wohlergehen von Patientinnen und Patienten weltweit. Unser wichtigster positiver Beitrag bezieht sich damit auf SDG 3 (Gesundheit und Wohlergehen). Auch die Maßnahmen zur Gesundheitsförderung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und der Gesundheitsschutz im Rahmen der Pandemie leisten hierfür positive Beiträge.

Darüber hinaus tragen wir positiv zu SDG 4 (Qualität in der Bildung) und SDG 8 (Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum) bei. Mit unseren Mitarbeiter- und Sozialstandards sowie mit den diversen Weiterentwicklungsangeboten investieren wir in eine nachhaltige und gesunde Zukunft: Unsere mehr als 300.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter können sich vielfältig aus- und weiterbilden. Außerdem ergreifen wir Maßnahmen, um das Bewusstsein für Gesundheitsfragen bei unseren Beschäftigten sowie Patientinnen und Patienten zu erhöhen.

Neben den positiven Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeiten hat die Analyse auch Verbesserungspotenziale aufgezeigt. Sofern negative Auswirkungen nicht ausreichend durch Maßnahmen abgemildert werden, verbleiben Restrisiken. Diese beziehen sich insbesondere auf drei SDGs:

  • Zum SDG 9 (Industrie, Innovation und Infrastruktur) leisten wir mit der Infrastruktur, die wir im Gesundheitsbereich schaffen, einen positiven Beitrag. Gleichzeitig stehen wir vor der Herausforderung, unsere Ausgaben und Investitionen künftig noch konsequenter an den Anforderungen des Umwelt- und Klimaschutzes auszurichten.  
  • In Bezug auf SDG 13 (Klimapolitik) gilt es, die physischen Risiken des Klimawandels und die Auswirkungen auf unsere Standorte genauer zu untersuchen.
  • Mit Blick auf SDG 17 (Partnerschaften für die Ziele sehen wir die gestiegenen Anforderungen im Bereich der globalen Steuertransparenz als zukünftige Herausforderung.  


* Die Analyse haben wir gemeinsam mit Trucost, Teil von S&P Global https://www.trucost.com/corporate-advisory/sdg-evaluation-tool/ durchgeführt. Sie bewertet den positiven Einfluss von Fresenius auf die SDGs sowie das Risiko für negative Auswirkungen. Die Trucost-Methodik beinhaltet eine quantitative Analyse der SDG-Leistungen eines Unternehmens – global und über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg. Sie folgt einem vierstufigen Prozess, der die Risikoexposition und Auswirkung von Unternehmen anhand von 45 Kennzahlen, die auf den 169 Unterzielen der SDGs basieren, erhebt. Die Ergebnisse wurden intern validiert.