Fresenius Group Overview

  • Einsatz im Katastrophengebiet

    Fresenius-Mitarbeiter helfen Patienten und Kollegen nach verheerenden Wirbelstürmen.

Fresenius Medical Care setzte sogenannte "Duck Boats" und andere Spezialfahrzeuge ein, um Patienten in die Dialysezentren zu bringen und um Lebensmittel und weitere Hilfsgüter zu verteilen.

Naturkatastrophen wie Wirbelstürme oder Erdbeben stellen Dialysepatienten vor immense Herausforderungen. Denn auch wenn ganze Landstriche verwüstet, überflutet und ohne Strom sind, bleiben Menschen mit Nierenversagen auf eine regelmäßige lebensnotwendige Dialysebehandlung angewiesen.

Die Mitarbeiter von Fresenius Medical Care setzen deshalb alles daran, auch in solchen Ausnahmesituationen die Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten – auch nach den verheerenden Wirbelstürmen Harvey, Irma und Maria. Innerhalb weniger als eines Monats trafen sie die USA, Mexiko und die Karibik und forderten zusammen mindestens 250 Menschenleben.

Fresenius Medical Care hat für solche Situationen ein Notfallteam: das „Disaster Response Team“. Noch vor dem Eintreffen der Wirbelstürme war es im Einsatz. Die Mitarbeiter verteilten Notfallpakete mit einer für drei Tage reichenden Nierendiät an Patienten entlang der mutmaßlichen Route des Wirbelsturms Harvey. Die Dialysezentren des Unternehmens planten Extraschichten ein und bereiteten sich auf die Behandlung zusätzlicher Patienten aus anderen, vom Wirbelsturm beschädigten Dialysezentren vor.

Nach dem Sturm brachte das Disaster Response Team Patienten mit sogenannten „Duck Boats“ – amphibischen Fahrzeugen, die bis zu 1,5 Meter tiefes Wasser durchfahren oder darauf schwimmen können – in die Dialysezentren. Das Team benutzte zudem kleine Boote und Hochwasserfahrzeuge, um die Patienten mit Lebensmitteln und anderen Hilfsgütern zu versorgen.

Fresenius Kabi brachte fast 100 Paletten mit Nahrungsmitteln, Wasser, Toilettenartikeln, Batterien und anderen wichtigen Gütern nach Puerto Rico.

Auch in Puerto Rico, das innerhalb von zwei Wochen von den Wirbelstürmen Irma und Maria verwüstet wurde, waren enorme Anstrengungen nötig, um die Dialysezentren des Unternehmens wieder in Betrieb zu nehmen. Fresenius Medical Care hatte zudem kurz zuvor 89 Patienten von der Karibikinsel St. Thomas nach Puerto Rico verlegt, die dann in ein Dialysezentrum in Miami geflogen werden mussten. „Die außergewöhnlichen Leistungen so vieler Menschen beeindrucken mich sehr“, sagte Bill Valle, Vorstandsvorsitzender von Fresenius Medical Care Nordamerika. „Es macht mich stolz, zu sehen, wie unser Unternehmen in Zeiten größter Not reagiert.“

„Ungeachtet ihrer eigenen Nöte waren sie für unsere Patienten da“

Aber nicht nur Dialysezentren von Fresenius Medical Care waren von den Naturkatastrophen betroffen, sondern auch zwei medizinische Produktionsstätten von Fresenius Kabi in Puerto Rico mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Direkt nach Wirbelsturm Maria erreichte ein kleines Einsatzteam die Insel, um die Anlagen schnellstmöglich wieder in Betrieb zu nehmen und Hilfsgüter an die Mitarbeiter zu verteilen. Fast 100 Paletten mit Nahrungsmitteln, Wasser, Toilettenartikeln, Batterien und anderen wichtigen Gütern wurden an Bord zweier gecharterter Flugzeuge nach Puerto Rico geflogen.

Mitarbeiter von Fresenius Kabi sorgten dafür, dass ihre Kollegen in Puerto Rico nach zwei verheerenden Wirbelstürmen mit allem Lebensnotwendigem versorgt wurden.

Bereits am folgenden Tag konnte Fresenius Kabi die Produktion im Werk San German mit Hilfe von Dieselgeneratoren wieder aufnehmen. Kurze Zeit später auch im Werk Maricao. Zudem unterstützte das Unternehmen auch seine Zulieferer in Puerto Rico beim Wiederaufbau. „Mit enormem Einsatz hat das Team in Puerto Rico gewaltige Hindernisse überwunden, um die Produktion wichtiger Medizinprodukte so schnell wie möglich wieder aufzunehmen“, sagte Christian Hauer, Vorstand für Medizinprodukte von Fresenius Kabi.

Auch Stephan Sturm, Vorstandsvorsitzender von Fresenius, dankte allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz der zum Teil sehr schwierigen Situation und häufig schwerer Schäden am eigenen Heim weitergearbeitet hatten. „Ungeachtet ihrer eigenen Nöte waren sie für unsere Patienten da“, lobte Sturm.

  • Kontakt

    Fresenius Medical Care North America
    920 Winter Street
    Waltham, MA
    02451-1457
    USA
    T+ 1 (781) 699-900
    www.freseniusmedicalcare.us

  • Kontakt

    Fresenius Kabi USA
    Three Corporate Drive
    Lake Zurich, IL
    60047
    USA
    T +1 (847) 550-2300
    www.fresenius-kabi.us

Hurricane Harvey Disaster Relief - Fresenius Medical Care

Die Mitarbeiter von Fresenius Medical Care setzen alles daran, auch in Ausnahmesituationen die Versorgung der Patienten aufrechtzuerhalten – wie nach dem verheerenden Wirbelsturm Harvey.