Fresenius Group Overview

Finanzierungsstrategie & Ziele

Die Optimierung der Kapitalkosten und die Sicherung der finanziellen Flexibilität sind die wesentlichen Ziele der Finanzierungsstrategie des Fresenius-Konzerns. 

Mit einem ausgewogenen Mix von Eigen- und Fremdkapital optimieren wir unsere gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten. Finanzielle Flexibilität gewährleisten wir durch den Einsatz einer Vielzahl von Finanzierungsinstrumenten. Unser Fälligkeitsprofil ist breit gestreut, mit Fälligkeiten bis 2032.

Wir haben einen angemessenen Finanzierungsspielraum mit freien Kreditlinien aus syndizierten oder bilateral mit Banken vereinbarten Krediten. Darüber hinaus verfügen die Fresenius SE & Co. KGaA und die Fresenius Medical Care AG & Co. KGaA über Commercial-Paper-Programme. Weitere Finanzierungsmöglichkeiten bietet das Fresenius Medical Care-Forderungsverkaufsprogramm.

Unter aktuellen Kapitalmarktverhältnissen erreichen wir eine Optimierung unserer Kapitalkosten, wenn sich die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA in einer Bandbreite von 2,5 bis 3,0 bewegt. Sie lag zum 30. September 2018 bei 2,751 (31. Dezember 2017: 2,841). Fresenius erwartet nun zum Jahresende einen vergleichbaren Verschuldungsgrad2 wie zum 31. Dezember 2017.

Entsprechend der Konzernstruktur erfolgen die Finanzierungen separat für Fresenius Medical Care und für den übrigen Fresenius-Konzern. Es gibt keine gemeinsamen Finanzierungen und keine gegenseitigen Garantien.

1 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet; pro forma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen, exklusive Akorn und NxStage Transaktionen

2 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln

Netto-Finanzverbindlichkeiten/EBITDA
Verschuldungsgrad

Vor Sondereinflüsse; pro froma abgeschlossene Akquisitionen/Desinvestitionen;

Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils zu durchschnittlichen Wechselkursen der vorhergehenden zwölf Monate gerechnet

1 Pro forma ohne die geleistete Anzahlung für den Erwerb von Kliniken der Rhön-Klinikum AG

2 Netto-Finanzverbindlichkeiten und EBITDA jeweils auf Basis der zu aktuellen Währungsrelationen erwarteten durchschnittlichen Jahreswechselkurse gerechnet; ohne Effekte aus Akorn und NxStage Transaktionen und Gewinn im Zusammenhang mit Veräußerungen im Versorgungsmanagement; ohne potenzielle weitere Akquisitionen; zu aktuell geltenden IFRS-Regeln
3 Ohne Einzahlungen im Zusammenhang mit der Veräußerung im Versorgungsmanagement