Fresenius Group Overview

Ziele & Strategie

Unser Ziel ist es, die Position von Fresenius als ein global führender Anbieter von Produkten und Therapien für schwer und chronisch kranke Menschen auszubauen. Dabei konzentrieren wir uns mit unseren vier Unternehmensbereichen auf ausgewählte Bereiche des Gesundheitswesens. Wir werden diese langfristige Strategie weiterhin konsequent verfolgen und unsere Chancen nutzen.

  • Ausbau der Marktposition und der weltweiten Präsenz

    Fresenius will seine Stellung als ein führender internationaler Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für den Gesundheitssektor langfristig sichern und ausbauen. Darum und um unser Geschäft geografisch zu erweitern, planen wir, nicht nur organisch zu wachsen, sondern auch selektiv kleine und mittlere Akquisitionen zu tätigen. Diese sollen unser bestehendes Portfolio ergänzen. Wir konzentrieren uns auf Märkte mit guten Wachstumsraten. 

     

    In der Dialyse ist Fresenius Medical Care weltweit führend, in den USA nimmt das Unternehmen eine starke Marktstellung ein. Gute Zukunftsperspektiven versprechen sowohl die weitere internationale Expansion mit Dialysedienstleistungen, -produkten und -medikamenten als auch der Ausbau des Bereichs Versorgungsmanagement. Hier bietet Fresenius Medical Care zusätzliche Dienstleistungen rund um die Versorgung von Dialysepatienten an. Dazu gehören u. a. Labordienstleistungen, aber auch Dienstleistungen zur Versorgung des Gefäßzugangs. Mit diesem Modell wird Fresenius Medical Care der steigenden Nachfrage nach ganzheitlicher Versorgung gerecht.

     

    Fresenius Kabi ist in Europa und in den wichtigsten Ländern der Regionen Asien-Pazifik und Lateinamerika führend in der Infusions- und Ernährungstherapie und in den USA ein führender Anbieter generischer I.V.-Arzneimittel. Außerdem gehört das Unternehmen zu den Marktführern bei Produkten der Transfusionstechnologie. Fresenius Kabi plant, Produkte aus der bestehenden Palette vor allem in den Wachstumsmärkten einzuführen und in den USA zu vermarkten. In den Bereichen I.V.-Arzneimittel, Medizintechnik für Infusions- und Ernährungstherapien sowie Transfusionstechnologie will Fresenius Kabi seine Marktanteile mit neuen Produkten erweitern.

     

    Fresenius Helios ist mit 111 Kliniken nunmehr weitgehend flächendeckend in Deutschland vertreten. Damit kann das Unternehmen neue Versorgungsmodelle entwickeln. Außerdem kann es weitere Wachstumschancen nutzen, die sich aus der Privatisierung im deutschen Krankenhausmarkt ergeben.

    Fresenius Vamed wird seine Position als weltweit tätiger Spezialist für Projekte und Dienstleistungen für Krankenhäuser und andere Gesundheitseinrichtungen weiter ausbauen.

  • Stärkung der Innovationskraft

    Fresenius hat das Ziel, die starke Position im Bereich der Technologie, die Kompetenz und Qualität in der Behandlung von Patienten und die kosteneffektiven Herstellungsprozesse weiter auszubauen. Wir wollen solche Produkte und Systeme entwickeln, die sich durch eine höhere Sicherheit und Anwenderfreundlichkeit auszeichnen und die wir den Bedürfnissen der Patienten individuell anpassen können. Mit noch wirksameren Produkten und Behandlungsmethoden wollen wir weiterhin unserem Anspruch gerecht werden, Spitzenmedizin für schwer und chronisch kranke Menschen zu entwickeln und anzubieten.

     

  • Steigerung der Ertragskraft

    Nicht zuletzt ist es unser Ziel, die Ertragskraft des Konzerns zu erhöhen. Auf der Kostenseite konzentrieren wir uns vor allem darauf, die Effizienz unserer Produktionsstätten zu steigern, Größeneffekte und Vertriebsstrukturen intensiver zu nutzen und grundsätzlich Kostendisziplin zu üben. Die Fokussierung auf den operativen Cashflow mit einem effizienten Working-Capital-Management soll den Investitionsspielraum von Fresenius erweitern und die Bilanzrelationen verbessern.

     

    Darüber hinaus wollen wir die gewichteten Kapitalkosten optimieren. Dazu setzen wir gezielt auf einen ausgewogenen Mix aus Eigenkapital- und Fremdkapitalfinanzierungen. Unter aktuellen Kapitalmarktverhältnissen optimieren wir unsere Kapitalkosten, wenn die Kennziffer Netto-Finanzverbindlichkeiten / EBITDA zwischen 2,5 und 3,0 liegt.